VEREINSNEWS:


19.11.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – BSG Motor Zschopau (1:0) 1:4

 

Aufstellung: Drechsel – Brand, Reim, Morgenstern, Steinert – Siebert, Meyer – Ziegler, Köhler, Zucker - Siegel

 

Auswechslungen:

20 min. Schreiter für Reim

77 min. Weber für Siegel

 

Tore:

1:0 41 min. Tobias Ziegler

Trotzdem Herbstmeister

 

Der letzte Spieltag der Kreisliga stand an. Da das Wetter aushielt, durften wir daheim gegen die BSG Motor Zschopau antreten. In den letzten Jahren waren die Grenzen klar abgesteckt. Die Motoristen holen nichts in Mildenau, wir fahren ohne Zählbares aus der Sandgrube wieder heim. Das sollte sich am gestrigen Sonntag ändern.

Nach gegenseitigem Abtasten kommt es für uns in der 20. Spielminuten erstmals knüppeldick. Innenverteidiger Mario Reim muss den Platz verletzungsbedingt verlassen. Somit sitzen beide Innenverteidiger am Spielfeldrand und sehen zu. Prinzipiell plätschert die 1. Halbzeit auf sehr mäßigen Niveau dahin. Wir kommen nicht durch die tief stehende Verteidigung durch, Zschopau zwar sporadisch mit Angriffen, jedoch auch noch nicht mit wirklichem Zug in Richtung unserem Tor. Nach knapp einer halben Stunde die beste Chance der 1. Halbzeit. Verzeichnen dürfen sie die Gäste aus der Motorradstadt. Der Schuss aus 12-13m wird noch abgefälscht und landet knapp neben dem Pfosten. In der 41. Spielminute können wir dann in Führung gehen. Ein Freistoß von der Nähe der Mittellinie. Der Ball wird windbegünstigt immer länger, fliegt schlussendlich über den Torwart ins Netz. 1:0…. vielleicht ist das Glück ja doch wieder auf unserer Seite.

Die 2. Halbzeit beginnt jedoch mit dem nächsten Nackenschlag. 47. Spielminute. Unsere Verteidigung rutscht weg und kann folgerichtig den Ball nicht ordentlich klären. In der Konsequenz läuft Zschopaus Stürmer allein Richtung unserem Torhüter und verwandelt zum verdienten Ausgleich. In den folgenden 10 Minuten können wir uns endlich aufraffen und kurz aus unserem vorzeitigen Winterschlaf erwachen. Aber das Glück ist unserem TSV in den letzten 2 Wochen der Hinrunde abhanden gekommen. Zuerst wird Gregor Zuckers Schuss noch an die Latte abgefälscht, kurze Zeit später kann Marcus Schreiter seine Chance aus 6-7m auch nicht im Tor unterbringen.

Die Gäste zeigen uns dann, wie Tore schießen funktioniert. Langer Ball in unserem Strafraum, der Linksaußen der Gäste drischt den Ball aus Nahdistanz ins Netz. Nur kurze Zeit später, Freistoß für Zschopau – Unser Torhüter kann den Ball an die Latte lenken. Von dort springt der Ball vor den einzig energisch Nachsetzenden. Natürlich keiner von Grün-Weiß. 1:3 und schon die Vorentscheidung. Wir versuchen zwar in der Folge nochmal nach vorn zu kommen, aber heute nicht wirklich zielführend. Zu umständlich – jeder Spieler hält zu lange den Ball, um ernsthaft Lücken beim Gegner zu reißen – die Pässe, speziell in der Defensive sind eher „Anscheißer“ für den Passempfänger als ordentlicher Spielaufbau mit dem Willen nach vorn zu kommen.

In der 82. Spielminute kann Zschopau mittels Strafstoß die höchste Saisonniederlage des TSV besiegeln. Glückwunsch dazu an die Gäste. So verabschieden wir uns mit der schwächsten Saisonleistung in die Winterpause. Da die direkten Gegner schon wieder nicht punkten wollen, bleiben wir auf 1. Platz. Mit 25 Punkte Herbstmeister gab es vermutlich schon lange nicht mehr in der Kreisliga. Ob wir uns das verdient haben oder nicht ist auch egal, am Ende konnte kein anderes Team mehr Punkte holen. Nun gilt es natürlich, im Winter wieder hart zu arbeiten, um ähnlich stark, wie die letzten Jahre aus der Winterpause zu kommen.

Was wir nicht vergessen wollen! Nächste Woche ist noch ein Spiel. Der FSV Zschopau/Krumhermersdorf kommt nach Mildenau. Wir halten’s mal so, wie gegen den VFB Annaberg im September. Das ist nicht das wichtigste Spiel der Saison. Wenn die „Krummis“ uns eine Möglichkeit anbieten zu gewinnen, nehmen wir sie gerne an. So wie es ausschaut, muss die Viererkette komplett neu formiert werden. Wir werden sehen, wer auf welcher Position nächste Woche auflaufen darf.

 

 

Sport frei. 

12.11.2017 15:00 Uhr FSV Motor Marienberg 2 -  TSV G/W Mildenau (2:0) 2:1

 

Aufstellung: Drechsel – Ziegler, Reim, Kunz, Morgenstern – Siebert, Meyer – Brand, Köhler, Zucker - Siegel

 

 

Auswechslungen:

41 min. Steinert für Kunz

46 min. Klemm für Brand

 

 

Tore:

50 min. 2:1 Felix Meyer

 

Gut gespielt – verdient verloren

 

12. Spieltag der Kreisliga. Wir durften auswärts bei der Reservemannschaft der Marienberger Motoren antreten. Die zeitige Anstoßzeit von 11:30 Uhr sowie der zu erwartende Kunstrasenplatz ließen die „Vorfreude“ auf dieses Spiel sinken, zählen doch beide Punkte nicht zu den Stärken des TSV. Aber sei’s drum. Wir haben die Chance vorzeitig Herbstmeister zu werden und uns von der gesamten Konkurrenz abzusetzen. Das allein sollte doch Motivation genug sein, heute mal „einen rauszuhauen“.

Dementsprechend konzentriert gingen wir auch ins Spiel. Frühzeitig konnten wir die Kontrolle über das Spiel übernehmen und versuchen, eine Lücke in der gut gestaffelten Hintermannschaft des Gegners zu finden. Dies gelang uns bis zur 32. Spielminute – also die Kontrolle über das Spiel zu halten. Lücken fanden wir bis dahin kaum welche. Warum bis zur 32. Spielminute? Dann passiert ein mittlerweile schon chronischer Fehler des TSV. Fehlabspiel im Spielaufbau in der eigenen Hälfte. Zügig geht es über die rechte Seite des Gegners nach vorn. Schuss aus 16m aufs Tor, welcher von unserem Torhüter pariert wird. Leider vor die Füße des zumindest verdächtig im Abseits stehenden Stürmers. Dieser schiebt den Ball über die Linie. Was dann in der Folgezeit passiert, ist auch schon üblich bei uns - Wir verlieren den Faden. Kurze Zeit später ist der Gegner über links allein vor unserem Torhüter. Der Schlenzer über den Torhüter knallt an die Latte. Besser macht es der Rechtsaußen der Heimmannschaft in der 43. Spielminute. Langer Ball aus der Verteidigung hinter unsere Abwehr. Diesmal sitzt der Lupfer über den Torhüter. 2:0.

Erst zur Halbzeit können wir uns sammeln und natürlich den Willen fassen, weiter anzugreifen. Unverständlich, warum mit dem Gegentreffer wieder ein Abbruch im Spiel ist. Bis dahin konnten wir zwar keine wirkliche Torgefahr ausstrahlen, jedoch größtenteils das Spiel kontrollieren.

Die 2. Halbzeit ist schnell erklärt. Mit viel Wut,  ob der eigenen Fehler der 1. Halbzeit, sollte es geradlinig Richtung Tor der Marienberger gehen. Dies gelang uns über weite Strecken richtig gut. Als in der 50. Spielminute der 2:1 Anschlusstreffer fiel, hatten wir bereits 3 gute Möglichkeiten vorneweg, diesen zu erzielen. Leider blieb es beim Anschlusstreffer. Chancen waren genügend da, dieses Spiel auch noch zu gewinnen. Aber das Glück, was uns in den letzten Wochen hold war, blieb heute aus. Somit steht es auch nach 90 Minuten 2:1.

Woran hat es gelegen? Defensiv machen wir wieder 2-3 katastrophale Fehler, welche den Gegner zum Tore schießen einladen, offensiv ebenso, indem wir kein Tor schießen. So können wir uns nach dem Spiel attestieren 75 – 80 Minuten guten Fußball gespielt zu haben und am Ende trotzdem verdient verloren zu haben. So bleibt es wieder einmal dabei, die ganze Liga spielt für unseren TSV (Drebach und Annaberg verlieren, Geyer spielt unentschieden), nur wir selbst denken nicht an uns und können den kleinen Meilenstein „Herbstmeisterschaft“ noch nicht setzen. Diese Scharte gilt es natürlich nächste Woche im Heimspiel gegen die Motoren aus Zschopau auszumerzen und mit 3 Punkten sowie der Herbstmeisterschaft in die Winterpause zu gehen.

Zu allem Überfluss verliert der TSV Ende der 1. Halbzeit auch noch Innenverteidiger Alexander Kunz, welcher sich in die Verletztenliste des TSV mit einschreibt und nun bereits vorzeitig in die spielfreie Zeit gehen kann. Gute Besserung an dieser Stelle nochmal.

 

 

Sport frei. 

05.11.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau –FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach 2 (0:0) 2:0

 

Aufstellung: Drechsel – Ziegler, Reim, Kunz, Steinert –Morgenstern, Meyer – Klemm, Köhler, Zucker - Siegel

 

Auswechslungen:

46 min. Siebert für Klemm

70 min. Brand für Siegel

90 min. Reuther für Steinert

 

 

Tore:          1:0 65 min. Marco Siebert          2:0 87 min. Ole Brand

 

6-Punkte-Spiel auf dem heimischen Rasen. Erster gegen Dritter. Erstmals diese Saison kann Trainer Lothar Alter auf den kompletten Kader zurückgreifen und hat somit die Qual der Wahl bei der Startformation. Nachdem wir das letzte Spitzenspiel in Annaberg verdient verloren haben, wollten wir natürlich diesmal einiges anders machen und den direkten Kontrahent in der Tabelle etwas auf Abstand bringen.

Zum Spiel: Eigentlich beginnt dieser Abschnitt ja immer mit Beschreibungen wie „Wir brauchen 10 Minuten um ins Spiel zu kommen“ oder „Die Startphase geht an den Gegner“. Heute nicht. Von Beginn an sind wir in der Partie und versuchen den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Der Gegner ist jedoch genauso hellwach, somit ergibt sich in den ersten 20 Minuten zwar ein relatives gutes Spiel, jedoch neutralisieren sich beide Mannschaften, sodass klare Chancen in dieser Phase des Spiels aus bleiben.

Gegen Mitte der 1. Halbzeit schießen die Gäste dann das vermeintliche 0:1. Nach Eingabe von rechts geht der Ball an Innenverteidigung und Torhüter vorbei. Am langen Pfosten steht der Gästestürmer und bugsiert den Ball über die Linie. Der Schiedsrichter entscheidet jedoch sofort auf Freistoß für den TSV und nicht auf die Gästeführung. Insgesamt eine glückliche Entscheidung für unseren TSV. Ob Arm oder Brust, die Meinungen gingen je nach Blickwinkel weit auseinander. Glück gehabt, durchatmen, Mund abputzen und weitermachen.

Aber denkste. In der Folge agieren wir mehr und mehr kopflos. Jeder spielt seinen Stiefel herunter, wir treten nicht mehr kompakt als Team auf und verlieren im Mittelfeld etwas den Zugriff aufs Spiel. Nur gut, dass die hinterste Reihe bis zur Halbzeitpause steht und keine riesigen Chancen für den Gegner zulässt. Marcel Steinert kann kurz vor der Pause den Gästetorhüter aus 10-11 m prüfen –Resultat: gut pariert. So geht es mit 0:0 in die Pause.

In der 2. Halbzeit können wir an unsere gute Startphase des Spiels anknüpfen, jedoch stehen sich weiterhin zwei starke Abwehrreihen gegenüber, sodass Chancen auf beiden Seiten Mangelware bleiben. In der 65. Spielminute dann das 1:0 für unsere Seite. Nach Ecke für die Gäste kontern wir schnell nach vorn. Abschließend kann Mario Reim nur noch regelwidrig kurz vorm gegnerischen Strafraum vom Ball getrennt werden. Freistoßspezialist Marco Siebert zirkelt den Ball mithilfe der Mauer ins Torwarteck zur 1:0 Führung.

In der Folgezeit wird es dann unser Spiel. Die Gäste werden offensiver, wir stehen tief und versuchen den einen entscheidenden Konter zu fahren. Eine große Chance ist auf der Gästeseite noch zu verbuchen. Nachdem sich der Drebacher Stürmer im Rücken der Abwehr davon gestohlen hat, kommt eine lange Flanke punktgenau auf seinen Fuß. Die Volleyabnahme landet jedoch neben dem Tor.

Wir haben in der Schlussphase 3-4 gute Kontermöglichkeiten, scheitern jedoch weiterhin an der gegnerischen Verteidigung oder spielen den letzten Pass zu ungenau. So dauert es bis zur 87. Spielminute bis wir den Sack zu machen können. Langer Ball in Richtung dem mittlerweile eingewechselten Ole Brand. Dieser zeigt eine Kopie seines Tores von letzter Woche – nur diesmal ins richtige Tor. Mit der ersten Ballberührung überlupft er den Gästetorwart aus gut und gerne 25m.

So endet eine Partie auf Augenhöhe mit 2:0 für uns. Das nötige Quäntchen Glück ist momentan auf Seiten von Grün-Weiß. Hoffen wir, dass bleibt uns die nächsten 3 Spiele noch erhalten. Dann sollte mit couragierten Leistungen noch einiges dieses Jahr möglich sein ;-)

 

Sport frei!

29.10.2017 12:30 Uhr  TSV G/W Mildenau – SG 47 Wolkenstein (1:1) 3:1

Aufstellung: Drechsel- Brand, Reim, Kunz, Morgenstern-Siebert, Meyer-Zucker, Köhler, Ziegler- Siegel

Wechsel:

68 min. Klemm für Ziegler

 

Torschützen:

1:1 16min. Gregor Zucker

2:1 83 min. Mario Reim

3:1 88 min. Marco Siebert

 

Nachdem die Reservespieler des VFB Annaberg bereits im Vorfeld wussten, dass sie in Drebach verlieren werden, war uns klar, dass wir sie nicht länger als unbedingt notwendig auf dem Sonnenplatz  belassen. Kurz vor Anpfiff sickerte auch das Ergebnis durch – Sieg für Drebach - Also war klar, 3 Punkte und wir holen uns das, was wir wollen, zurück.

 

Im Laufe des Vormittags geben wir noch einen unserer Abwehrspieler auf Leihbasis an die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation Deutschlands ab. Der Rest begibt sich auf den stürmischen Weg in Richtung heimischer Sportplatz.

 

Von Beginn der Partie an wollten und haben wir gezeigt, wer hier Chef ist. Nicht wie in den letzten Spielen erstmal 10-15 Minuten sehen, was der Gegner so kann, starten wir von Beginn an konzentriert und lassen den Ball in unseren Reihen laufen. In Spielminute elf dann der 1. Aufreger der Partie. Ballverlust im Offensivbereich. Wir setzen nicht sofort energisch nach. Langer Ball auf einem im Abseits stehenden Stürmer. Unser Verteidiger springt dazwischen, kann diesen jedoch nur mustergültig über den Torwart hinweg ins Netz klären. Die Fahne des Assistenten bleibt unten. Nach Diskussionen ob der Schlafeinlage einiger Beteiligter ging es nun, wie mittlerweile schon standardmäßig, doch wieder mit Rückstand los.  

Zum Glück lassen wir Wolkenstein gar keine Möglichkeit, sich sonderlich hinten einzunisten. Bereits der 1. richtige Gegenangriff sitzt im gegnerischen Gehäuse. 16. Spielminute. Flacher, windbegünstigter Ball hinter die Abwehr. Außenspieler Gregor Zucker läuft durch, schiebt am Torwart vorbei und läuft mit Ball ins Netz.

In der Folge können wir die Gegner größtenteils in der eigenen Hälfte bespielen. 3-4 sporadische Angriffe, welche für unseren Torhüter jedoch keine große Gefahr darstellen. Wir kommen zwar immer wieder durch gute Kombinationen in die Redzone, lassen dort jedoch die letzte Kaltschnäuzigkeit vermissen. Ein Tor von Enrico Köhler wurde uns noch aberkannt, indem der Schiedsrichter seinen Linienrichter überstimmt und auf Abseits entscheidet.

Somit geht es leider nur mit 1:1 in die Halbzeitpause.

Anfang der 2. Halbzeit haben wir die größte Chance des Spiels: Enrico Köhler taucht allein vorm leeren Tor auf, der Querpass auf ihn ist allerdings schlecht gespielt und geht über die Torauslinie. In der Folge gibt es einen Knick in unserem Spiel. Wir kommen nicht mehr in die richtigen Positionen, spielen wieder einmal lieber den schweren statt den leichten Pass zum Nebenmann und verlieren somit häufig das Spielgerät. Der Gegner kommt somit immer mal wieder vor unser Gehäuse. Um die 75. Spielminute hätte es dann auch fast geklappt. Flanke – abgewehrt. Der gegnerische Mittelfeldspieler wartet am Sechzehnmeterraum und zieht Volley ab. Der Gedanke „Scheiße der sitzt“ wird durch die Hand unseres Keepers noch durchschnitten. Irgendwie kriegt dieser noch die Finger an den Ball und lenkt diesen an den Pfosten. 90 Minuten nicht ernsthaft geprüft, aber in dieser einen Aktion steht er an Ort und Stelle und pariert saustark.

 

83. Spielminute Ecke. Abschluss von Innenverteidiger Mario Reim – gehalten. In der Folge entsteht ein wildes Gestocher vorm gegnerischen Tor. Zu allerletzt kommt unser am Boden liegender Innenverteidiger nochmals an den Ball und kann diesen am herauseilenden Schlussmann vorbeispitzeln. 2:1 – Spiel gedreht. Aufgrund des festgefahrenen Spiels in Hälfte 2 war fast nur noch ein Standard möglich, um in Führung zu gehen.

Nachdem uns im Vorfeld schon ein Elfmeter verwehrt geblieben ist, muss der Schiedsrichter in der 88. Minute dann endlich auf den Punkt zeigen. Nachdem unser Außenspieler Moritz Klemm allein Richtung Gästetorhüter unterwegs ist und nur regelwidrig von den Beinen geholt werden kann. Marco Siebert nimmt sich der Sache an und verwandelt zum 3:1 Endstand.

 

Danke dem VFB Annaberg für das vorübergehende  Warmhalten der Tabellenspitze. Wir kümmern uns dann mal wieder ;-)

 

Bis nächste Woche.

 

Sport frei.

22.10.2017 12:30 Uhr  VFB Annaberg 2 - TSV G/W Mildenau (1:0) 2:0

 

Aufstellung:

Drechsel- Ziegler,Reim, Kunz, Morgenstern-Brand, Meyer-Zucker, Siebert, Klemm- Siegel

 

Wechsel:

 

46 min. Köhler für Klemm 

65 min. Steinert für Siebert

81 min. Schreiter für Reim

 

Nix Zählbares aus Annaberg!

 

Die letzten beiden Spiele unserer Elf zeigen, wie schmal der Grad zwischen Erfolg und Misserfolg sein kann. Konnte man einen schlechten Start gegen Geyer noch kompensieren an einem Tag, an dem fast alles funktionierte...so unterlag man in Annaberg in einem Spiel, in dem uns aber mal gar nichts gelingen wollte.

 

Im Wissen um einen heimstarken und kompakten Gegner, der durch unser Team zuletzt nie angenehm zu bespielen war, konnten wir mit bestem Aufgebot entgegentreten. Zugleich herrschten mit tiefstehender Sonne und starkem Wind durchaus schwierige Witterungsverhältnisse für beide Mannschaften. So versuchten wir in Hälfte eins 'gegen Sonne und Wind' vor allem mit Ballkontrolle und ruhigem Aufbau zum Erfolg zu kommen. In den ersten 30 Minuten gelang es damit auch ganz gut, Annaberg vom eigenen Strafraum fernzuhalten und zumindest bis zum gegnerischen Strafraum recht gefällig nach vorn zu agieren. In der 30. Minute dann das Totalversagen! Nach Ballverlust in der eigenen Hälfte schaffen es nacheinander vier eigene Abwehrspieler nicht trotz jeweils guter Möglichkeit, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Haarsträubend und unerklärlich - diesen Ball hätte man gut und gerne auch selbst ins eigene Tor schieben können - ausgerechnet in solch einem Spiel.

 

 Die Redaktion wird darauf achten, ob uns Derartiges in dieser Saison noch einmal 'gelingt'.

 

Im Anschluss begann folgerichtig auch der VfB mitzuspielen und hätte in den Folgeminuten sogar auf 2:0 erhöhen können. Bis zur Halbzeit beschäftigt, die eigene Ordnung der Anfangsphase zurückzugewinnen, lag die Hoffnung auf der zweiten Hälfte 'mit Sonne und Wind im Rücken‘. Diese 2.Halbzeit detailliert zu betrachten, macht heute allerdings keinen Sinn. Anstatt die guten Ansätze aus Halbzeit 1 mitzunehmen, wird überwiegend hoch oder halbhoch gespielt und allzuoft, die einfache Passmöglichkeit zum Nebenmann schlichtweg ignoriert. Der robusten und defensivstarken VfB-Reserve fällt es daher leicht, Zweikämpfe anzunehmen, unsere Offensivbemühungen zu unterbinden und teilweise selbst mehr Offensivaktionen zu starten. Taktisch diszipliniert und kompakt hält uns der Gegner vom Tor fern und markiert in den letzten Spielminuten gar das 2:0. Letztlich haben wir gekämpft, aber oft mit den spielerisch falschen Mitteln agierend und haben leider das Glück in diesem Spitzenspiel nicht ansatzweise erzwingen können. Tröstend der Hinweis: Auch in diesem Spiel gab es nur drei Punkte zu vergeben und wir sind weiterhin vorn dabei!

 

Es gilt den Blick nach vorn zu richten! ....gute Trainingsarbeit und Spielvorbereitung sowie das Besinnen auf die eigenen Stärken sind gefragt!

 

Glückwunsch an den VfB bis hierher! Gruß an VfB'ler Sven Schreiter..schön, dass du wieder über die linke Außenbahn fliegst Lelli!

 

08.10.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – TSV Geyer 1912 e.V. -Abteilung Fußball- (3:1) 7:2

 

Aufstellung: Winkler – Morgenstern, Reim, Kunz, Steinert – Brand, Meyer – Klemm, Siebert, Zucker - Siegel

 

Auswechslungen:
46 min. Schreiter für Reim
66 min. Weber für Klemm
75 min. Reuther für Meyer

 

Tore:
1:1 28 min. Marco Siebert          2:1 36 min. Marco Siebert          3:1 42 min. Marcel Steinert
4:1 50 min. Moritz Klemm          5:1 59 min. Marco Siebert          6:1 64 min. Robert Siegel
7:1 67 min. Felix Meyer

 

Die Ausgangssituation für das „Topspiel“ Erster gegen Dritter war schlussendlich aus unserer Sicht gar nicht so toll. Neben Urlauber Enrico Köhler meldeten sich kurzfristig noch Torhüter Patrick Drechsel und Ersatzkeeper/Außenverteidiger in Personalunion Tobias Ziegler krankheitsbedingt ab. Somit fehlen zum Spitzenspiel drei Stammkräfte unseres Kreisligakaders. Dafür durften wir ein altbekanntes Gesicht in unseren Reihen begrüßen. Aufgrund der Probleme auf der Torwartposition erklärt sich unsere frühere Nummer eins, Max Winkler, für ein Comeback bereit und zeigt im Laufe der Partie, dass er im letzten Jahr nichts verlernt hat.

Nachdem man in der letzten Partie auf dem Mauersberger Sportplatz gegen tief stehende Börnichener kein Mittel fand, um Tore zu schießen, wollten wir heute unbedingt die 3 Punkte mit nach Mildenau nehmen. Aber es kommt, wie so oft in dieser Saison. Irgendwie verschlafen wir den Start des Spiels, brauchen heute locker 20 Minuten um ordentlich Zugriff auf Ball und Gegner zu bekommen. In dieser Phase bekommen wir nicht nur den 0:1 Gegentreffer durch P. Unglaube in der 9. Spielminute, sondern hätten können auch schon mit 0:2 hinten liegen.

Nach knapp 20 Spielminuten fangen wir uns endlich und drücken den Gegner weg von unserem Tor. Die Gäste versuchen es in der Folgezeit immer wieder mit langen Bällen auf ihr Angriffsduo Unglaube/Seydel, welche mit ihrer Schnelligkeit uns das Leben schwer machen sollen. Die Spielkontrolle jedoch wechselt auf Seiten des heimischen TSV. In der 28. Spielminute beginnt dann unser Spektakel. Immerhin ist in den kommenden 35 Spielminuten nahezu jeder Schuss ein Treffer.

Aber zur 28. Spielminute: Lange Flanke von Gregor Zucker auf den zweiten Pfosten. Dort steht Spielmacher Marco Siebert und schiebt den Ball volley aus knapp 5m unhaltbar über die Linie. 8 Minuten später: Abermals Eingabe von links, erneut steht Marco Siebert im Sechzehner. Den vor ihm aufspringenden Ball befördert er per Fallrückzieher Richtung Tor. Der zugegebenermaßen haltbare Ball überquert die Linie zum 2:1 für uns. Bis zur Pause sind die Bingestädter nun ziemlich von der Rolle. Moritz Klemm, Gregor Zucker und Robert Siegel hätten können bereits das Ergebnis in die Höhe schrauben, ehe Marcel Steinert zum Solo von der Mittellinie ansetzt. Nachdem er drei Gästespieler stehen lässt, schießt er, wie bei seinen letzten Toren auch schon, aus spitzem Winkel den Ball in die kurze Ecke und damit gleichzeitig sich selbst weg vom 0-Tore -Tisch. Eine kleine Vorentscheidung kurz vor Pause.

Auch in Hälfte 2 wollen wir nichts mehr anbrennen lassen. Und bereits in der 50. Spielminute können wir nachlegen. Moritz Klemm geht auf rechts an seinen Gegenspieler vorbei und schließt aus knapp 16m ab. Wenn‘s läuft, dann läuft‘s – der Ball landet im rechten oberen Eck zum 4:1.

59. Minute nächster Abschluss des grün-weißen TSV. Marco Siebert mit Schuss aus dem linken Strafraumeck Richtung langen Pfosten. Natürlich landet der Ball an einem solchen Tag im langen Eck zum 5:1 – in England hätte er mit seinem dritten Tor im Spiel nun den Hattrick perfekt gemacht. Wir ziehen da die Richtlinien etwas strenger 
5 Minuten später kommt Mittelstürmer Robert Siegel von der Strafraumkante zum Abschluss – auch drin. 6:1. Nach starkem Einsatz im Sturm kann sich unser Mittelstürmer auch noch belohnen und in die Torjägerliste eintragen. Den Abschluss des Torreigens am gestrigen Tag setzt dann Sechser Felix Meyer in der 67. Spielminute per Strafstoßtor zum 7:1.

In der Folge fahren wir 1-2 Gänge zurück. Auch der TSV aus der Bingestadt kommt nochmals zu Gelegenheiten. Zuerst knallt ein Schuss aus gut und gerne 30m an die Latte, später (85. Spielminute) kann der Spitzenreiter der Torjägerliste P. Unglaube sich nochmals durchsetzen und mit dem 7:2 den endgültigen Endstand herstellen.

Insgesamt ein hochverdienter Sieg, der vielleicht 2 Tore zu hoch ausgefallen ist. Aber nachdem uns die Bingestädter in den letzten Jahren die ein- oder andere empfindliche Abreibung gegeben haben, sei uns diese kleine Genugtuung gegönnt.

Was war der Schlüssel zum Erfolg? Die Grundschnelligkeit in der Offensive tut im Moment definitiv jeder Verteidigung weh. Unser Zweitjüngster (17 – ja da ist einer noch jünger  ) im Team, Ole Brand, meldet in seinem zweiten Spiel von Beginn an Geyers Ideengeber Neubert ab und erfüllt seine Aufgabe im defensiven Mittelfeld zu 100%. Max’l im Tor macht nach knapp 1 Jahr ohne Training auch keinen Fehler im Tor und hält, was zu halten war.

Nächste Woche sind wir bereits um 12:30 Uhr zu Gast in Annaberg. Dort trifft dann der Zweit- auf den Erstplatzierten und wir könnten mit einem Sieg einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen und unsere Ansprüche untermauern. ABER: auch dieses Spiel muss gespielt werden und geht bei 0:0 los. 12:30 Uhr war in der vergangenen Zeit nicht unsere Uhrzeit und Kunstrasen zumeist auch nicht unsere geliebte Platzart.

P.s. Im Pokal freut sich sicherlich schon der FSV Zschopau/Krumhermersdorf gegen uns am 26.11. auf dem Mauersberger Sportplatz anzutreten.

P.p.s. Alles Gute zum Geburtstag Max’l.

 

Bis dahin Sport frei.

08.10.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – SV Saxonia Bernsbach (2:0) 4:1

 

Aufstellung: Drechsel – Ziegler, Morgenstern, Kunz, Brand – Siebert, Meyer – Klemm, Köhler, Zucker - Siegel

 

Auswechslungen:

68 min. Steinert für Klemm

 

Tore:

1:0 22 min. Enrico Köhler

2:0 40 min. Felix Meyer         3:0 53 min. Enrico Köhler       4:1 86 min. Gregor Zucker

 

Jede Woche die gleiche Frage…womit beginnt man? Da pfiffigen Mildenauern aufgefallen ist, dass es die Partie Mildenau – Bernsbach schon einmal gab, muss dies zuerst aufgearbeitet werden. Am 15. Juli 1951 wurde unsere heutige Sportstätte eingeweiht. Damals zu Gast war die BSG Erzbergbau „Glückauf“ Bernsbach. Endstand 3:2 für unsere Elf. 66 Jahre später sollte nun die positive Bilanz gegen Bernsbach fortgesetzt werden.

Zum Spiel: Mittlerweile schon traditionell starten wir schlecht ins Spiel, laufen in den ersten 15 Spielminuten Ball und Gegner hinterher, kommen nicht in die wichtigen Zweikämpfe und sehen einen gerade im Mittelfeld ballsicheren Gegner beim Kombinieren zu. Einzig gute Nachricht aus dieser Spielphase: die hinterste Linie hält, Bernsbach kommt nicht zu richtig klaren Torchancen, sodass die Null auf beiden Seiten steht. Nach der viertelstündigen Umklammerung beginnen wir uns auf unser Spiel zu besinnen und können über unsere Raketen auf den Außenbahnen erste Annäherungsversuche ans gegnerische Tor starten.

In der 22. Spielminute können wir unter Mithilfe der gegnerischen Passivität das 1:0 markieren. Nach Ecke von links kann Spielmacher Enrico Köhler den Ball aus Nahdistanz über die Linie köpfen. Weder Torwart noch Verteidigung wollen so richtig zum Ball gehen, unser Spielmacher läuft einfach durch und nickt ein. Auch in der Folgezeit kommen wir immer wieder über unsere Außen vors gegnerische Tor, können allerdings nicht den nächsten Akzent setzen. Größte Chance dabei: Gregor Zucker enteilt auf links seinem Gegenspieler, scheitert am Torhüter, Nachschuss von Moritz Klemm aus Nahdistanz – ein Verteidiger kriegt den Fuß noch ran. Beim 2. Nachschuss durch Robert Siegel ist dann wieder der Torhüter zur Stelle und kann diesen entschärfen.

40. Spielminute. Nachdem wir einige Chancen liegen gelassen haben, fällt das 2:0 dann nicht unbedingt aus einer glasklaren Torchance. Über rechts nach vorne gespielt, landet der Ball schlussendlich vor den Füßen von Sechser Felix Meyer, der mittels Sonntagsschuss aus knapp 25m den Ball in den rechten Winkel drückt. Damit können wir kurz vor der Pause noch die beruhigende 2:0 Führung markieren.

Auch die Gäste spielen weiterhin gut mit, sind prinzipiell über das gesamte Spiel im Zentrum die aktivere und leicht bessere Mannschaft. Was nur fehlt ist die letzte Durchschlagskraft, um unserer Verteidigung am gestrigen Tage ernsthaft weh zu tun. Wir ziehen im Zentrum ab und an den Kürzeren, die Gäste auf den Außenbahnen.

Auch in Hälfte 2 beginnen wir mit einer 10 minütigen Schlafphase, ehe Enrico Köhler mit seinem zweiten Kopfballtor (Gab‘s das schon mal?) die Vorentscheidung herbeiführen kann. Gregor Zucker abermals auf links durch, bringt wie zur Halbzeit besprochen, den Ball etwas weiter vom Tor weg, wo Enrico Köhler angelaufen kommt und die Pille im langen Eck unterbringt.

Der Gast spielt nun offensiver, wir besinnen uns aufs Verteidigen und Konter setzen, davon waren einige da – jedoch allesamt vergeben – teils auch kläglich.

Abschließend gab es, aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse, noch 2 „schöne“ Torwartfehler zu bestaunen. Zuerst glitscht unserem Torhüter der Ball unter dem Körper drunter weg, sodass der gegnerische Stürmer nur noch aus Nahdistanz einschieben muss, später unterschätzt der Gästekeeper einen aufsetzenden Ball. Dieser rutscht an ihm vorbei, sodass unser Linksaußen, Gregor Zucker, sich für eine starke Partie belohnen kann. Er überläuft den Torhüter und hat dann auch nicht mehr viel Mühe den Ball im leeren Gehäuse zum 4:1 Endstand unterzubringen.

Das Gegentor ist zwar ärgerlich, jedoch am gestrigen Tage verschmerzbar – und der Gegner hatte sich dieses Tor auch verdient. In den nächsten beiden Spielen gegen den Zweit- und Drittplatzierten sollten solche Fehler jedoch nicht passieren. Allgemein gab es am gestrigen Tag zu viele Spielpausen bei unserem TSV, in welchen wir das Fußballspielen eingestellt haben. Auch das soll und darf uns bei den kommenden Aufgaben keinesfalls passieren.

Nun ist es wieder passiert. Die Hinrunde ist nicht am 19. November beendet, sondern geht für uns noch eine Woche länger. Verschmerzbar, wenn man bedenkt, dass wir zu den 8 besten Kreisteams des Erzgebirges zählen. Mal sehen, welche Überraschung dort dann auf uns wartet. Auslosung ist bereits diesen Sonntag um 12:15 Uhr in Großrückerswalde.

Bis nächste Woche.

 

Sport frei.

01.10.2017 15:00 Uhr SG Rotation Borstendorf -  TSV G/W Mildenau (0:0) 0:2

 

Aufstellung: Drechsel – Siegel, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Morgenstern – Klemm, Köhler, Schreiter – Weber

 

Auswechslungen:

46 min.  Brand für Weber

62 min. Löser für Reim

87 min. Reuther für Klemm

 

Tore:

0:1 75 min. Marco Siebert

0:2 80 min. Marcus Schreiter

 

Wusste man zum Freitag noch nicht, wer nun endgültig am Sonntag auf dem Platz stehen kann, sollte der Sonntagmorgen dann Klarheit verschaffen. Unser Innenverteidiger meldet sich zurück im Team, andere sind im Urlaub oder winken ob Erkrankung/Verletzung nur ab. Somit ging es für die meisten bereits zur ungewöhnlich frühen Uhrzeit um 10:15 Uhr feuchtfröhlich auf den Weg nach Borstendorf. Bei Ankunftszeit 11:00 Uhr sind das ja nur klassische 4 Stunden, welche mit dem Spiel der Zweiten bei tollem Herbstwetter überbrückt werden müssen.

 

Gegen 15:00 Uhr startete dann die wichtige Partie auf der Floßmühler Höhe. Wie zu Erwarten war, wurde das Spiel ein zähes Ringen. 2 gute Abwehrreihen vereitelten einen Großteil der Angriffsversuche. Im Mittelfeld wurden durch teils überhartes Agieren bereits frühzeitig viele Angriffe beidseitig zu Nichte gemacht. Wir haben 2 gute Gelegenheiten – beide per Kopf. Zum Einen Mario Reim, welcher einen Freistoß von der Mittellinie aufs Tor verlängert, der Heimkeeper kann diesen jedoch noch über die Latte lenken. Den folgenden Eckball köpft Enrico Köhler aufs kurze Eck. Dort steht allerdings ein Verteidiger und kann klären.

Im Gegenzug hat auch der Heimverein 2-3 Gelegenheiten. Bei der Besten muss sich unser Torhüter schon ganz schön strecken, um den Schuss aus knapp 20m noch um den Pfosten zu lenken.

 

Halbzeitpause – leistungsgerechtes 0:0 –

 

Wir stellen in Halbzeit 2 um, bringen mit Ole Brand den fünften A-Jugendlichen der letzten Saison (Einstand = Bier). Dieser macht in der Folgezeit die linke Seite dicht. Durch den Wechsel sind wir in der Lage, das Spiel mehr in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Borstendorfs Verteidigung muss nun des Öfteren mit waghalsigen Flugeinlagen Ball und Gegner klären. Deshalb kam der Pfiff in der 75. Spielminute und die Entscheidung auf Elfmeter gar nicht so überraschend. In dieser speziellen Situation war allerdings von außen wenig zu erkennen. Interessiert uns aber nicht – Marco Siebert 0:1.

In der Folge wurde es dann eigentlich unser Spiel. Tief stehen, den Gegner kommen lassen und immer wieder versuchen, über unsere schnellen Außen Konter zu setzen. Einen davon können wir bereits 5 Minuten nach dem 1. Tor nutzen. Marcus Schreiter auf links frei gespielt, kann hinter die Abwehr laufen. Blick in die Mitte…noch kein grüner in Position gelaufen. Dann legt er sich halt den Ball auf den rechten Fuß und schlenzt selbigen von der Strafraumkante ins lange Kreuzeck. Sorry Marcus, hat leider niemand gefilmt. Die „Tor des Monats“ Auszeichnung wird auch diesmal an Mildenau vorbeigehen.

In den abschließenden Minuten kommen wir noch zu 1-2 Konter. Borstendorf kann mit langen Bällen in unseren Strafraum keine endgültige Gefahr mehr ausstrahlen. Nachdem sich beide Mannschaften noch zweimal im Zuge einer Rudelbildung die Meinung geigten, pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.

Ein Spiel, was lange nach einem 0:0 aussah und wo klar war, wer hier das 1. Tor schießt, wird wohl gewinnen, können wir für uns entscheiden. Aufgrund der Niederlage der VFB Reserve haben wir nun wieder den Platz an der Sonne. Nächste Woche dürfen wir im Erzgebirgspokal daheim gegen den gänzlich unbekannten SV Saxonia Bernsbach ran. Eine Woche später dann vielleicht das Spiel der Hinrunde. Heimspiel gegen den TSV Geyer. Aber dazu später mehr.

 

#BistduderalteSmigum?  #IchbidochnetderaltePole #Tabellenführer

In diesem Sinne.

 

Sport frei.

23.09.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau - SV Neudorf (0:1) 0:2

Aufstellung: Drechsel – Morgenstern, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Meyer – Klemm, Köhler, Zucker – Siegel

 

Auswechslungen:
-

Tore:
-

 

Jede Serie endet bekanntlich einmal. Nach 14 Pflichtspielen ohne Niederlage mussten wir am vergangenen Samstag auch einmal wieder ohne Punkte den Platz verlassen. Das Ganze nicht nur verdient für den SV Neudorf, sondern irgendwie bekam man noch den Spiegel der letzten Jahre vorgehalten. Hat man doch selbst die letzten 2 Jahre zuerst hinten dicht gemacht und vorne „gehofft“ das erlösende Tor zu schießen. Seit diesem Sommer läuft das etwas anders. Sowohl der SV Börnichen, wie auch der SV Neudorf kommen nicht nach Mildenau; um groß mitzuspielen. Beide stehen tief und versuchen in erster Linie unsere Angriffe zu verteidigen. Und beiden gelingt es.

In Hälfte 1 kommen wir noch zu einigen Gelegenheiten, jedoch auch nicht mit der endgültigen Durchschlagskraft. Hier spielen wir noch über unsere Außenläufer und kommen dort sporadisch hinter die Verteidigung. Die Eingaben finden allerdings nicht die gewünschten Spieler. 
Bis zur 41. Spielminute hat auch unsere Verteidigung alles im Griff. Ein überflüssiger Freistoß kurz nach der Mittellinie für die Gäste – dieser hoch in den Sechzehner geschlagen – Kopfballverlängerung – 0:1 für den SVN.

In Hälfte 2 kommen wir mit unseren Angriffsbemühungen in keinster Weise mehr dorthin, wo es für den Gegner gefährlich wird. Zumindest ist mir nicht mehr geläufig, dass der Gästetorhüter eine richtig brenzlige Situation in Hälfte 2 zu lösen hatte. Zu viele lange Bälle, welche für die Gästeverteidigung recht leicht zu verteidigen waren. Alternativ versuchen wir es flach mit der Brechstange durch die Mitte – auch keine gute Wahl. 
Zu allem Überfluss machen die Gäste in der 68. Spielminute mit einem Konter die Vorentscheidung zum 0:2.

Insgesamt war da einfach zu wenig Leidenschaft im Spiel des TSV. Jeder Spieler spielt seinen Stiefel runter, hat ja die letzten 14 Pflichtspiele auch so gereicht. Heute allerdings nicht! Nun gilt es nächste Woche beim schweren Auswärtsspiel auf der Floßmühler Höh eine Reaktion zu zeigen, um den Anschluss an die Podestplätze gar nicht erst zu verlieren und den eigenen gewachsenen Ansprüchen zu genügen.

Gratulation an dieser Stelle dem SV Neudorf zu einem taktisch starken Spiel.

In diesem Sinne.
Sport frei.

17.09.2017 15:00 Uhr SV 1990 Witzschdorf - TSV G/W Mildenau (0:2) 1:5

 

Aufstellung: Drechsel – Morgenstern, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Meyer – Klemm, Köhler, Zucker – Siegel

 

Auswechslungen:

46 min. Schreiter für Klemm

77 min. Weber für Siegel

81 min. Lindner für Köhler

 

 

 

Tore:

0:1 8 min. Robert Siegel      0:2 41 min. Felix Meyer       0:3 56 min. Gregor Zucker

0:4 71 min. Mario Reim       1:5 85 min. Gregor Zucker

 

Wenns einmal läuft…

Auswärtsspiel in Witzschdorf, wie im Vorbericht erwähnt, eine freudvolle Aufgabe. Marcel Steinert meldet sich Freitag verletzungsbedingt ab, der Rest ist fit und einsatzbereit. Somit ging es Sonntag, gewillt 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen, nach Witzschdorf.

Zum Spiel: Heute können wir bereits frühzeitig klarmachen, wer hier den Ton angibt. Nach wenigen Minuten ist Linksaußen Gregor Zucker durch und schiebt flach nach innen, wo Rechtsaußen Moritz Klemm mitgelaufen ist. Sein Abschluss aus 5m geht jedoch direkt auf den Torhüter und kann somit pariert werden. Nur wenige Minuten später machen wir es mit der gleichen Ausgangssituation besser. Gregor Zucker läuft seinem Gegenspieler abermals davon, flach eingegeben auf Moritz Klemm. Diesmal landet der Abschluss unfreiwillig vor den Füßen von Mittelstürmer Robert Siegel, welcher den Ball nur noch über die Linie drücken muss. 8. Spielminute… 0:1. Perfekter Start für die auf dem  Papier her schwere Auswärtsaufgabe.

In der Folge kommen wir immer wieder zu halb gefährlichen Aktionen. Eine Eingabe, welche durch den gegnerischen Fünfmeterraum an Freund und Feind vorbei fliegt, ein Schuss aus 16 m, welcher vom Torhüter gehalten wird, Moritz Klemm scheitert im 1:1 am gegnerischen Torhüter, 1-2 Freistöße aus aussichtsreichen Positionen und weitere Durchbrüche von unserem Linksaußen Gregor Zucker, welcher nur selten von seinem Gegenspieler zu halten ist. Aus keiner dieser Möglichkeiten entsteht ein weiteres Tor. Währenddessen schleicht sich im Spielaufbau der Fehlerteufel ein. Ab Mitte der 1. Halbzeit legen wir ein ums andere Mal den Ball bereits vor der Mittellinie einen gegnerischen Stürmer auf. Aufgrund der guten Arbeit unserer Viererkette entstehen aus den Fehlern jedoch nur 2 gute Freistöße für die Heimelf. Einen hält unser Keeper, der andere landet in der Mauer.

Kurz vor der Pause können wir endlich nachlegen. Hatten wir in den letzten Jahren einige Gegentore aufgrund weiter Einwürfe der Witzschdorfer bekommen, können wir dies nun heimzahlen. Weiter Einwurf in den Sechzehner – Moritz Klemm verlängert bis zentral vors Tor, wo Felix Meyer den Ball nur noch aus Nahdistanz ins Netz schiebt. Kurz vor der Pause noch das beruhigende 0:2 für Grün-weiß.

In Halbzeit 2 ändert sich dann das Spiel. Witzschdorf „erhöht“ den Druck und will über lange Pässe hinter unsere Viererkette kommen. Hohe Pässe in Richtung unserer Viererkette durften wir auch vor 2 Wochen vom VFB Annaberg abfangen. Auch heute wieder ein Stilmittel, welches wir verteidigen können. Trotzdem bringen wir den Heimverein weiterhin mit teils haarsträubenden Pässen in der eigenen Hälfte in Torgefahr. Jedoch wie in Halbzeit 1, die Viererkette hält.

Offensiv? 56 min. Gregor Zucker ist durch und läuft allein Richtung Gästetorhüter. Nach 594 Pflichtspielminuten ohne Tor trifft der Außenstürmer endlich wieder ins gegnerische Tor und schießt sich damit als 13. weg vom 0-Tore-Tisch. 6 Pflichtspiele – 13 verschiedene Torschützen. Was ist denn hier los?

Als wäre es nicht genug, schaltet sich in der 71. Spielminute unser Innenverteidiger Mario Reim mit in die Angriffsbemühungen ein. Was passiert, wenn einer unserer Innenverteidiger in den letzten Jahren im gegnerischen Strafraum aufgetaucht ist, wissen mittlerweile alle Akteure von Grün-Weiß. Um es kurz zu machen – Flanke von rechts, Brustannahme und ab das Ding zum 0:4 ins Netz.

Im Gegenzug können die Witzschdorfer sofort zuschlagen. Der x-te Fehlpass in der eigenen Hälfte, stellt uns dann doch bloß, sodass der mittlerweile frustrierte Stürmer endlich einmal zum Abschluss kommt und das 1:4 markiert. Irgendwo verdient, haben wir mittlerweile oft genug den Ball den Offensivkräften des Gegners überlassen. In den Schlussminuten versucht die Heimelf weiter nach vorn zu spielen, laufen jedoch eher in Konter als klare Torchancen zu erspielen. Unser mittlerweile eingewechselter Stürmer Franz Weber kommt noch zu 2 Chancen. Gregor Zucker zeigt kurz vor Schluss auch, dass seinen Torflaute beendet ist. Perfekter Pass in die Schnittstelle der Innenverteidigung durch Marcus Schreiter, Gregor Zucker abermals im Privatduell mit Witzschdorfs Torhüter. Diesmal umkurvt er ihn und schiebt aus spitzen Winkel zum 1:5 Endstand ein. Diese Tor brachte nun auch die wenigen Heimzuschauer zum Ausrasten brachte. Nachdem Stühle flogen, war der Schuldige der Niederlage endlich gefunden.

Spiele in Witzschdorf sind immer wieder amüsant und bereichernd. Fliegende Stühle, Beleidigungen und Bälle im Maisfeld resultieren in einem Sonderbericht…wir dürfen gespannt sein.

Was bleibt noch zu sagen? „Schiri…Bockwurst fällt heute aus!“. Wer schießt hier die Tore? Wer sitzt den überhaupt noch am 0-Tore-Tisch? Ich trete hier erstmal aufn Ball. „Geh lieber den Ball holen, sonst holt ne der Mähdrescher….“

 

Nächste Woche geht es bereits Samstag daheim gegen den SV Neudorf.

 

Bis dahin Sport frei.

10.09.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – ESV Buchholz Sa. e.V. (2:0) 6:1

 

Tore:

1:0 32 min. Marcus Schreiter

2:0 43 min. Kai Morgenstern

3:0 61 min. Franz Weber

4:0 65 min. Moritz Klemm

5:1 82 min. Luca Reuther

6:1 85 min. Tobias Ziegler

 

 

 

 

 

 

Junge Wilde bezwingen Eisenbahner

 

In Erwartung eines heißen Schlagabtausches mit intensiven Zweikämpfen war die Stimmung vor dem Spiel durchaus gedämpft. So musste man neben dem Ausfall unserer Urlaubsgruppe am Sonntagmorgen noch eine verletzungsbedingte Absage hinnehmen. Für unseren Trainer einerseits leicht, die ersten Elf zu benennen, andererseits umso schwerer die Positionen zu besetzen. Entsprechend konzentriert sollte v.a. bei den Neubesetzungen begonnen werden. Auch beim Gegner sah man durchaus überrascht auf geänderte Positionen der überwiegend bekannten Gesichter.

 

Wie erwartet begann Buchholz aggressiv, angriffslustig und zeigte früh wie man in Mildenau zum Erfolg kommen will. Zweikampfstark im defensiven Mittelfeld die Bälle erobern, den Dribbelkünstler hinter den Spitzen an den Ball bringen, der dann möglichst schnell den robusten Angreifer im Zentrum bzw. die flinken Außenläufer in gefährliche Positionen bringt. In den ersten Minuten gelang dies ansatzweise über die Flügel und einmal gefährlich im Zentrum, wo unser Keeper geistesgegenwärtig den durchgesteckten Ball vor dem einschubbereiten Mittelstürmer erreicht. In dieser ersten Spielphase aggierten wir bedacht darauf eigene Fehler zu vermeiden, aber teils nicht konsequent genug in den Zweikämpfen, sodass ansatzweise kombiniert, jedoch nur wenig Torgefahr entwickelt wurde.

 

Mitte der ersten Hälfte war spürbar, dass über lange Abspiele unserer Weberschen Sturmspitze etwas gehen könnte. Franz sicherte ein ums andere Mal die Bälle und legte zur Seite auf nachrückende Läufer ab. Bei der dritten derartigen Aktion musste Moritz Klemm zwar bis zur Eckfahne sprinten, um den abgelegten Ball noch zu erreichen. Umso toller gelang seine Flanke bis an den langen Pfosten, wo Marcus Schreiter in der 32.Minute einlief und mit Direktabnahme die Führung markierte.

 

Bis zur Pause ging es dann nur noch in eine Richtung. Marcus auf links eingesetzt in der 43. Minute, zieht zum Tor und schießt. Der Torwart pariert, der Nachschuss von Marco Siebert aus 15 Metern wird abgeblockt. Der Ball landet halbrechts vorm Fuß unseres Kapitäns Kai Morgenstern, der aus über 20 Metern aus vollem Lauf abzieht. Noch abgefälscht, aber ohne Geschwindigkeitsverlust schlägt es zum 2:0 ein - Halbzeit!

 

Nach Halbzeitansage hieß es, kein Gegentor bekommen und vielleicht noch ein Eigenes nachlegen. Buchholz begann überfallartig, ohne zunächst im Strafraum punkten zu können. Auf der Gegenseite hatte man die Mittel erkannt, um die Abwehr zu knacken. Nach einer Stunde ging es wieder über rechts...Moritz bis zur Grundlinie, hebt den Ball ins Zentrum, den Franz Weber annehmen kann und unter die Latte nagelt. War er kurz zuvor noch zum Flanken gezwungen, konnte Moritz vier Minuten später selbst allein vors Tor ziehen und von halbrechts aus vollem Lauf ins lange Eck einschießen - 4:0.

 

In dieser Phase großer Dank an die Gäste, die trotz des Spielstandes weiter beherzt nach vorne spielten, sodass den Zuschauern bis zum Ende eine tolle Partie gezeigt wurde. Ohne die eigene Abwehr aufzulösen, boten sich in der Folge dennoch Räume für Buchholz. Ärgerlich, aber verdient, fiel in dieser Phase auch der Anschlusstreffer. Als nach einem Zuspiel in den Strafraum ein sauberes Tackling drei Spieler zu Boden bringt, wird der freiwerdende Ball durch einen nachrückenden Buchholzer als Erstes erreicht, der aus 10 Metern ohne Mühe einschieben kann. Kurz darauf eine Unstimmigkeit in unserer Defensive. Ein abgewehrter Ball tippt auf der Grundlinie drei Meter neben dem Tor auf. Nach dem Motto 'Nimm du ihn!', schnappt sich an unserer Stelle ein Buchholzer den Ball und bringt die Kugel zurück vors Tor. Dem sicheren 2:4 entgegenzuwirken, blieb nur noch, sich in die mögliche Schussbahn des blank-stehenden Buchholzer Angreifers zu werfen. Glück gehabt - der Ball geht vom waagerecht liegenden Innenverteidiger zur Ecke.

 

Nachhaltig gewarnt und mit frischen Kräften ging es in die Schlussphase. Luca Reuter war kaum auf dem Feld und schon in den Lauf geschickt. Viel Zeit auf dem Weg zum Tor, die er gut nutzte, um letztlich links unten einzunetzen. Den Schlusspunkt setzten unsere zwei Rechtsverteidiger des Tages. Nach Ballgewinn zog Gregor Zucker bis zur Mittellinie, gefolgt von zwei nicht weniger schnellen Buchholzern. Umso feiner sein Blick und die Flanke für den gelb-rot gefährdeten und daher zum Spielmacher 'strafversetzten' Tobias Ziegler, der auch seinerseits den Ball annehmen und am Torhüter vorbei ins Tor schieben konnte.

 

Was bleibt, sind zwei Fragen: 1. Wer schiesst hier eigentlich die Tore? 2. Erübrigt sich in dieser Saison der Null-Tore-Tisch? Am Ende des Spieltages vor allem Dank an die Jungen, die in ihren zum Großteil neuen Positionen ein tolles Spiel gemacht haben und den Spielern, die bisher kaum volle 90 Minuten absolviert und hier den Jungen voran gegangen sind in Zweikampfführung und Übersicht!

 

Weiter so Grün-Weiß!

Sport frei.

03.09.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – VFB Annaberg 09 (0:1) 3:1

Aufstellung: Drechsel – Morgenstern, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Meyer – Steinert, Köhler, Zucker – Siegel

Auswechslungen:
46 min. Klemm für Siebert
92 min. Schreiter für Siegel

Tore:
1:1 59min. Enrico Köhler
1:2 81 min. Mario Reim
1:3 92 min. Robert Siegel

Was war das denn?

Wie erklärt man solche Tage? Wir beginnen ein Jahr zuvor. 04.09.2016. Pokal-Achtelfinale in Mildenau gegen den damals ungeschlagenen und gegentorlosen Tabellenführer der Kreisoberliga, den FSV Blau-Weiß Schwarzenberg. Endstand der Partie: 2.1 nach Verlängerung für unseren heimischen TSV. Eine der ersten großen Nummern unseres TSV’s. Ende November 2016. Der VFB Annaberg schlägt im Viertelfinale in Mildenau auf. Damals schon das Spiel überhaupt aus unserer Sicht. Hat uns doch das Weiterkommen nebenbei schon einiges in der Liga kaputt gemacht, konnte nun der Fokus voll und ganz in dieses Spiel gelegt werden. Bis zur 92. Spielminute klappte der Matchplan damals, dann köpfen wir den VFB zurück ins Spiel und irgendwie auch auf die Siegerstraße. – Endstand 5:6 nach Elfmeterschießen-

Ausgangsituation heute: Zu Gast ist der ungeschlagene und gegentorlosen Tabellenführer der Kreisoberliga, der VFB Annaberg 09. Auch wenn es niemand sagen will, das Spiel vom November 2016 hängt jedem noch im Kopf. Prinzipiell wollen wir das Spiel mitnehmen und genießen, aber nicht den Preis der Pokalspiele in der letzten Saison zahlen.

Wie in den letzten Jahren üblich vor solchen Spielen - 11:00 Uhr Training. 12:15 Uhr gemeinsames Mittagessen, anschließend Mittagsruhe und Mannschaftsbesprechung. Coach Lothar Alter hat natürlich einen Matchplan parat.

Als dann 15:00 Uhr das Spiel beginnt, können wir nach kurzer Zeit mit der 1. Großchance aufwarten. Nach Freistoß taucht Enrico Köhler allein vorm Gästetorhüter auf. Dieser ist jedoch mit dem Fuß zur Stelle und pariert. Den Rest der 1. Halbzeit spielt nur der Verein aus der Kreishauptstadt. Wir sind viel damit beschäftigt Räume zuzulaufen und zu verteidigen. Arbeit, die einen mürbe macht, immer wieder Lücken zu stopfen, Löcher zuzulaufen, ohne dabei einen wirklichen Glücksmoment zu haben, weil der Ball und die Spielkontrolle liegen beim Gegner. Ein Tor schießen die VFB’ler. Nach einem kurzen Freistoß fliegt eine von unzähligen Flanken in unseren Sechzehnmeterraum. Diesmal ist die Kopfballabwehr zu kurz. Schuss aus 16m – abgeblockt. Im Gewühl schießt der Stürmer der Annaberger aus 5m aufs Tor. Drin 0:1, absolut verdient. Hatte man doch in den vorherigen Minuten schon Glück mit Latten und Pfostenschüssen gehabt.

Zur Halbzeit müssen wir wechseln, da 6er Marco Siebert bereits gelb vorbelastet ist. Für ihn kommt unser 16 jähriger Jungspund auf die Außenbahn (und gewinnt ganz nebenbei dort offensiv einen Großteil seiner Zweikämpfe). Bis zur 59. Spielminute ist das Bild das gleiche, wie in Halbzeit 1. Der VFB drückt, kommt aber nun nicht mehr in die richtige Schussposition. Viele Flanken aus dem Halbfeld, welche unsere Verteidigung nicht vor große Probleme stellen. In der 59. Spielminute schießt Enrico Köhler dann mehr oder weniger aus dem Nichts das 1:1. Nach Flanke vom heute bärenstark- agierenden Marcel Steinert (gabs da was gut zu machen?) kann Enrico Köhler den Ball annehmen und am Keeper vorbei einschieben. Wie sich später noch herausstellen sollte, der Dosenöffner für das Spiel des TSV.

Danach ändert sich nämlich das Spiel. Plötzlich kommen wir zu Chancen. Der VFB geht etwas höheres Risiko, will die Verlängerung vermeiden. Wir bekommen Räume zum Kontern. In der 81. Spielminute wird dann unser Stürmer von den Beinen geholt. Der Schreiberling dieses Berichts kann auch einen Tag später nicht genau sagen warum, wieso, weshalb. Ist mir aber auch egal. Marcel Steinert hätte können den Ball danach noch zum 2:1 einschieben, wird aber vom Schiedsrichter mit Elfmeterpfiff daran gehindert. Nach kurzer Unsicherheit – der etatmäßige Elfmeterschütze sitzt doch schon seit der Halbzeitpause auf der Bank - wurde dem Dienstältesten auf dem Platz die Verantwortung übergeben – 81.Spielminute Mario Reim schiebt links zum 2:1 für den TSV ein. Nun gilt es wieder, wie im November des letzten Jahres: Noch 10 Minuten durchzuhalten.

Doch anstatt wie im Vorjahr uns hinten rein zu stellen und zu hoffen das Ding nach Hause zu schaukeln, nutzen wir lieber die Räume, die sich uns bieten und können in der 92. Spielminute durch Robert Siegel noch einen Konter verwerten. Nach kurzem Blickkontakt im 1:1 gegen den Torhüter, versenkt unser Mittelstürmer die Kugel zum 3:1 Endstand. 
Das Grinsen im Gesicht der TSV Akteure und Anhänger wollte an diesem Tag nicht mehr weichen. Was für eine Hausnummer. Woran lag es? Dass sich jeder an den Matchplan gehalten hat und auch im Rückstand einfach weiter am Ziel festgehalten wurde. Egal wer, alle eingesetzten Spieler haben ihr Können in die Waagschale geworfen. Symbolisch Gregor Zucker, welcher sonst immer wieder mit Offensivaktionen glänzt, stellt sich zu 100% in den Dienst der Mannschaft, meldet Annabergs Flügelflitzer über 90 Minuten ab, kommt zwar selbst diesmal auch nicht zu Offensivaktionen, aber erfüllt einfach seine Aufgabe des Matchplans. Marcel Steinert, welcher nach Umstellung zur Halbzeit im defensiven Mittelfeld nahezu jede Offensivaktion selbst einleitet oder in irgendeiner Form daran beteiligt ist, trägt einen gehörigen Anteil am Erfolg. Und was unbedingt zu erwähnen ist: Wir sind konditionell auf einem Level, auch solche Spiele über 90 Minuten durchzuziehen und auch in den letzten Spielminuten noch eine vielbeinige Abwehrformation aufzubauen.

Den größten Anteil am Sieg trägt aber vielleicht das Spiel vom November 2016 und das, was bei jedem Einzelnen im Kopf vorging. Nicht hier, Nicht heute und erst Recht nicht schon wieder IHR.

Sauber Jungs, bin Stolz auf euch. Solche Tage muss man einfach abhaken 

Wer schießt denn bei Mildenau die Tore? Niemand…..

Wie hat de Milna gespielt?

P.s. Mittlerweile sind wir saisonübergreifend seit 12 Pflichtspielen ungeschlagen. 9 Siege, 3 Unentschieden. Der Letzte, der uns schlagen konnte, wie soll es anders sein, war die Reservemannschaft der Kreishauptstadt.

 

Sport frei.

27.08.2017 15:00 Uhr VfB Zöblitz - TSV G/W Mildenau (1:1) 1:3

Aufstellung: Drechsel – Morgenstern, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Meyer – Schreiter, Köhler, Zucker – Siegel

Auswechslungen:
58 min. Klemm für Schreiter
88 min. Vogel für Siegel
90 min. Reuther für Köhler

Tore:
0:1 5min. Marco Siebert
1:2 54 min. Alexander Kunz
1:3 73 min. Felix Meyer

Knapp 3 Monate nach dem man in Zöblitz mit 0:3 gewinnen konnte, führte uns die neue Spielzeit wieder ins VFB Stadion. Da man in der Vorwoche eine ähnliche Konstellation mit Börnichen hatte (knapp 2 Monate vorher konnte man 2:0 gewinnen, diesmal nicht), wollten wir diese Woche frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen. Und siehe da: 5. Spielminute, ein vom Zöblitzer Innenverteidiger geklärter Ball fliegt an die Hand des Mitspielers. Der Schiri zögert keine Sekunde und entscheidet auf Elfmeter. Ein Elfmeter der Marke kannst du geben, musst du aber nicht. Absicht ist definitiv keine zu erkennen, jedoch vergrößert der Verteidiger seine Körperfläche.

Uns aber eigentlich auch egal, wir nehmen dankbar an und verwandeln in Person von Marco Siebert zum 0:1. Dieses Tor gibt uns die nötige Ruhe und Selbstvertrauen, um das Spielgeschehen über die restlichen 85 Minuten zu beherrschen. Einzig die Chancenverwertung ist am heutigen Tag wieder katastrophal. Bereits in Hälfte 1 hätten wir können den Deckel auf das Spiel machen. Leider scheitern wir mehr und mehr an uns selbst. So wurden 2-3 Großchancen fahrlässig liegen gelassen. Und was passiert dann folgerichtig? 44. Spielminute: Guter Pass in die Schnittstelle unserer Abwehr. Der Linksaußen der Gäste ist allein vor unserem Torhüter und schiebt mustergültig zum 1:1 ins lange Eck ein. Mit der ersten guten Gelegenheit gleicht die Heimelf aus und dreht den Spielverlauf wieder auf null zurück. Die 2-3 Minuten bis zur Pause sieht man beim TSV nun schon lange, fragende Gesichter.

-Halbzeit-

Auch in der 2. Halbzeit bestimmen wir das Geschehen und arbeiten auf die erneute Führung hin. Im Gegensatz zur Vorwoche gelingt uns dies recht schnell, sodass wir nicht wieder bis zur Schlussminute zittern müssen. 54. Spielminute Freistoß aus linker Position. Alexander Kunz schießt den Ball ins linke Kreuzeck zur erneuten 1:2 Führung. Aufgrund dessen wird die Heimelf offensiver und wir kommen immer wieder zu Kontergelegenheiten. Hierbei ist entweder der letzte Pass zu ungenau oder wir sind schon durch, bekommen aber den Abschluss einfach nicht aufs Tor. Die Torentfernung variiert dabei zwischen 0,5 und 25m. Einzig gleich ist immer wieder: Der Ball landet neben dem Tor.

In der 74. Spielminute können wir dann doch für die Vorentscheidung sorgen. Eine Ecke kann von den Verteidigern der Heimelf nicht weit genug geklärt werden, sodass wir am Sechzehnmeterraum in Ballbesitz kommen. Der von Felix Meyer geschossene Ball wird noch abgefälscht und fliegt zum 1:3 Endstand ins Tor
.
Fazit: Viele, viele Chancen gehabt. Am Ende schießen wir jedoch die Tore aus einem Elfmeter, einem Freistoß und einer Ecke. Da muss in den nächsten Wochen mehr aus dem Spiel heraus kommen. Chancen wurden diese Woche, im Gegensatz zur Vorwoche ja erspielt, jedoch dann im Abschluss fahrlässig liegen gelassen.

Nächste Woche kommt der VFB Annaberg. Wenn wir eine Chance haben wollen, sollten wir da aus unseren vermutlich wenigen Chancen Tore machen.

 

In diesem Sinne
Sport frei.

20.08.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – SV Einheit Börnichen (0:0) 0:0

 

Aufstellung: Drechsel – Steinert, Reim, Kunz, Ziegler – Köhler, Meyer – Siegel, Morgenstern, Zucker - Klemm

Auswechslungen:
46 min. Siebert für Klemm
73 min. Schreiter für Siegel

Tore:
Fehlanzeige

 

Nullnummer zum Heimspielauftakt

Nach dem Sieg in der Vorwoche in Gornsdorf und der Rückkehr von einigen Spielern in den Kader, sollte es eigentlich kein Bangen im Heimspiel gegen die SV Einheit aus Börnichen werden. Sah man dann noch in die Reihen der Gäste, fehlten doch einige Gesichter der letzten Jahre. Also mussten 3 Punkte her. Hatte man vor 8 Wochen mit 2:0 am selben Ort gegen Börnichen gewonnen. Doch irgendwie sollte heute einiges anders kommen.

Die Gäste hatten überhaupt nicht das Bedürfnis am Spiel teilzunehmen. Nach 90 Spielminuten stehen bei Börnichen 2 Torschüsse in Form von Freistößen zu Buche – das waren auch die gefährlichsten Situationen. Und bei uns – nicht viel mehr gefährliche Torchancen. In Halbzeit 1 eine Dreifach-Chance durch Kai Morgenstern und Mario Reim, in welcher der Torhüter auch die Nachschüsse gut parieren konnte.

In Hälfte 2 kommen wir vor allem über links ab und an hinter die Abwehrreihe, können dann aber keine Eingabe in die Mitte an den Mitspieler bringen. Gefährlichste Aktion in Halbzeit 2 war ein gescheiterter Klärungsversuch eines Börnichener Verteidigers, welche vom Innenpfosten zurück ins Feld flog. Irgendwie sinnbildlich für diesen Tag, dass auch die größte Chance nicht von uns kreiert wird.

Dabei lief das Spiel eigentlich gut an. Über 90 Minuten sind wir spielbestimmend, können uns bis tief in die gegnerische Hälfte durchkombinieren, nur im Angriffsdrittel, den letzten 20m, fehlt heute jegliche Idee. Der Gegner steht dort mit allen verfügbaren Spielern, macht uns die Aufgabe zumindest ein Tor zu erzielen schwer und nutzt jede Gelegenheit das Spiel bzw. den Spielfluss zu verschleppen.

Am Ende ein Spiel, was sich auf Gästeseite nach einem Sieg anfühlt, auf unserer natürlich gegenteilig. Aber es hilft ja nichts. Mund abputzen und nächste Woche gegen den VFB Zöblitz wieder 3 Punkte nach Hause holen. Dann sieht die Kreisligatabelle sicherlich ganz akzeptabel aus. Den restlichen Frust schießen wir uns dann in 2 Wochen gegen die Kreishauptstädter von der Seele

In diesem Sinne
Sport frei.

13.08.2017 15:00 Uhr TSV Elektronik Gornsdorf - TSV G/W Mildenau (1:0) 1:2

Aufstellung: Drechsel – Steinert, Reim, Kunz, Ziegler – Köhler, Meyer – Klemm, Morgenstern, Zucker - Weber

Auswechslungen:
60 min. Reuther für Weber
89 min. Hofrichter für Klemm

Tore:
63 min. 1:1 Kai Morgenstern
83 min. 1:2 Moritz Klemm

 

Nach intensiver Vorbereitung ging es diese Woche endlich wieder los. Mit dem Auswärtsspiel in Gornsdorf wurde uns gleich eine ordentliche Aufgabe vor die Füße gelegt. Der Gegner, letzte Saison noch 1 Liga höher spielend, für uns gänzlich unbekannt. Lediglich ihr gewöhnungsbedürftiger Sportplatz hat sich selbst bis Mildenau herumgesprochen. Bei unserem TSV sieht die Situation, ganz im Gegenteil zur guten Vorbereitung, gar nicht mal so gut aus. Nach und nach springen die Spieler aufgrund von Urlaub, Arbeit und Krankheit ab. So ziehen wir einige „Jugendspieler“ aus der Zweiten nach.

Zum Spiel: Der grün-weiße TSV startet „schwimmend“ in die Saison und hat Glücksgöttin Fortuna gerade in den ersten 20 Minuten stark auf seiner Seite. Während wir noch versuchen uns auf den Platz einzustellen und immer mehr merken, dass kontrolliertes Spielen aufgrund der Enge des Platzes nur schwer möglich ist, verballert die Heimmannschaft 2-3 hochkarätige Chancen. Gerade als wir uns gefangen haben und anfangen erste zarte Vorstöße Richtung gegnerisches Tor zu unternehmen, liegt der Ball auf der falschen Seite im Netz. Ein flacher, langer Ball vom Linksverteidiger getreten, geht an Freund und Feind vorbei. Einzig ein Stürmer der Elektroniker realisiert die Situation, bekommt den Ball noch vor unserem Keeper zu fassen und kann folglich mit der Kugel ins Tor laufen. 30. Spielminute – die zu diesem Zeitpunkt „überfällige“ Führung der Gornsdorfer.

Trotz alledem – Mund abputzen und weitermachen. Wir haben uns nicht die letzten 6 Wochen gequält, um nach 30 Spielminuten den Kopf in den Sand zu stecken. Bis zur Pause passiert nicht mehr viel. Zur Pausenansprache wurde darüber gesprochen, dass das intensive Spiel der Gornsdorfer Angreifer definitiv Kraft gekostet hat und wir noch zu unseren Gelegenheiten kommen werden.

War man in der 1. Halbzeit größtenteils am Verteidigen, sollte sich in der 2. Halbzeit das Spiel ändern. Wir können die Elektroniker immer wieder in Bedrängnis bringen und gleichzeitig von unserem Tor fernhalten. Mit der Einwechslung von Luca Reuther besteht unsere vorderster Reihe dann aus 2 19-Jährigen und einem 16-Jährigen. Ganz nach dem Motto, hinten mit „Erfahrung“ dicht zu machen und vorne jung und wild, kommen wir immer besser ins Spiel rein. Bei der ersten guten Chance unsererseits, Gregor Zucker war auf links allen enteilt, verfehlen wir das Tor noch. Kurze Zeit später kann Kai Morgenstern den Ball zum 1:1 im langen Eck unterbringen. Und das Chancenplus lag auch in der Folgezeit auf Seiten von grün/weiß. Abermals Kai Morgenstern aus dem Gewühl – gehalten.

Moritz Klemm's mittlerweile bekannter Lupfer kann vom Torhüter noch um den Pfosten gelenkt werden. In der 83. Spielminute klappt‘s dann endlich. Langer Freistoß aus der eigenen Hälfte. Dass die Kommunikation zwischen Innenverteidigung und Torhüter beim Heimverein nicht stimmt, durften wir bereits das ein- oder andere Mal beobachten. Dieses Mal beobachten wir nicht, sondern wir schlagen zu. Unser Jüngster läuft durch und kommt vor dem Torhüter an den Ball. 1:2 – Spiel gedreht und ob der Chancenverhältnisse in Halbzeit 2 schon verdient.

Die letzten 10 Minuten verbringen wir tief stehend in Aufstellung einer verteidigenden Handballmannschaft um den eigenen Sechzehner, während die einzig verbliebene Spitze immer wieder Fouls provoziert, damit das Spiel der Gornsdorfer verschleppt und sichtlich den Unmut der Verteidiger auf sich zieht. Nachdem er bereits mit gelb verwarnt wurde, kommt der Schiedsrichter mit dem Abpfiff einer gelb-roten Karte für unseren Angreifer zuvor. Viel wichtiger jedoch – die 3 Punkte sind in Mildenau. Vermutlich von einem Ort entführt, wo nicht viele andere Vereine diese Saison Punkte mitnehmen werden.

Nach der 1. Halbzeit hätten nur wenige an diesen Ausgang gedacht. War doch bis dahin Gornsdorf die aktivere und ballsicherere Mannschaft. Nach 90 Minuten wiederum geht das 1:2 schon in Ordnung. Vielleicht haben sich ja die manchmal unendlich vorkommenden Laufrunden in der Vorbereitung hier schon ausgezahlt 
Nächste Woche starten wir mit dem 1. Heimspiel gegen die SV Einheit aus Börnichen. Da einige sich nun in den Fokus der 1. Mannschaft gespielt haben, dürfen wir gespannt sein, wie der Kader nächste Woche mit den Dazukommenden aussieht.

 

Bis dahin.
Sport frei.

30.07.2017 15:00 Uhr SpVgg Neundorf/ Thermalbad Wiesenbad e.V. - TSV G/W Mildenau (0:0) 0:2

 

Aufstellung:
Drechsel - Ziegler, Reim, Kunz, Steinert - Köhler, Meyer - Siegel, Morgenstern, Zucker - Siebert

 

Auswechslung:
46 min. Lindner für Steinert
46 min. Weber für Siebert
73 min. Siebert für Siegel

Tore:
0:1 66 min. Alexander Kunz
0:2 84 min. Enrico Köhler

23.07.2017 15:00 Uhr SV Blau-Weiß Crottendorf - TSV Grün-Weiß Mildenau (2:0) 3:0

 

Aufstellung: Drechsel - Lindner, Reim, Steinert, Morgenstern - Meyer, Köhler - Schreiter, Ziegler, Zucker - Siegel

 

Auswechslungen:

46 min. Weber für Schreiter

46 min. Kunz für Reim

16.07.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – TSV 1864 Schlettau - Abt Fussball (4:0) 10:0

Aufstellung: Drechsel – Ziegler, Reim, Kunz, Steinert – Köhler, Meyer – Schreiter, Morgenstern, Zucker – Siegel

 

Auswechslungen:
46 min. Lindner für Steinert
46 min. Klemm für Ziegler
68 min. Steinert für Kunz
68 min. Ziegler für Schreiter

 

 

 

Tore:
1:0 11 min. Marcus Schreiter     2:0 27 min. Enrico Köhler      3:0 29 min. Marcus Schreiter    

4:0 38 min. Marcel Steinert        5:0 62 min. Moritz Klemm      6:0 67 min. Marcus Schreiter

7:0 70 min. Tobias Ziegler         8:0 84 min. Marcel Steinert    9:0 85 min. Tobias Ziegler

10:0 86 min. Mario Reim

15.07.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – FV Blau - Weiß Königswalde (1:1) 4:2

 

Aufstellung: Drechsel – Ziegler, Reim, Kunz, Morgenstern – Köhler, Meyer – Schreiter, Siebert, Lindner - Weber

 

Auswechslungen:
46 min. Klemm für Weber

 

 

Tore:
1:0 22 min. Marco Siebert
2:2 65 min. Moritz Klemm
3:2 67 min. Moritz Klemm
4:2 87 min. Moritz Klemm

Torschützen

Kreisliga

Marco Siebert   7
Felix Meyer   4
Moritz Klemm   3
Gregor Zucker   3
Kai Morgenstern   2
Marcus Schreiter   2
Robert Siegel   2
Mario Reim   2
Tobias Ziegler   2
Luca Reuther   1
Alexander Kunz   1
Franz Weber   1
Marcel Steinert   1
Ole Brand   1

Pokal

Enrico Köhler   3
Felix Meyer   1
Gregor Zucker   1
Mario Reim   1 
Robert Siegel   1

Freundschaftsspiele

Moritz Klemm   4
Marcus Schreiter   3 
Marcel Steinert   2
Tobias Ziegler   2
Enrico Köhler   2
Mario Reim   1
Marco Siebert   1
Alexander Kunz   1

Gelbe Karten

Liga

Luca Reuther   2
Patrick Drechsel   2 
Alexander Kunz   1
Franz Weber   1
Marco Siebert   1
Michael Löser   1
Felix Meyer   1
Tobias Ziegler   1
Mario Reim   1
Ole Brand   1

Pokal

 

Marco Siebert    1
Moritz Klemm   1
Alexander Kunz   1

Gelb-Rote Karten

Liga

Pokal

Rote Karten

Liga

Pokal

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