VEREINSNEWS:


17.09.2017 15:00 Uhr SV 1990 Witzschdorf - TSV G/W Mildenau (0:2) 1:5

 

Aufstellung: Drechsel – Morgenstern, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Meyer – Klemm, Köhler, Zucker – Siegel

 

Auswechslungen:

46 min. Schreiter für Klemm

77 min. Weber für Siegel

81 min. Lindner für Köhler

 

 

 

Tore:

0:1 8 min. Robert Siegel      0:2 41 min. Felix Meyer       0:3 56 min. Gregor Zucker

0:4 71 min. Mario Reim       1:5 85 min. Gregor Zucker

 

Wenns einmal läuft…

Auswärtsspiel in Witzschdorf, wie im Vorbericht erwähnt, eine freudvolle Aufgabe. Marcel Steinert meldet sich Freitag verletzungsbedingt ab, der Rest ist fit und einsatzbereit. Somit ging es Sonntag, gewillt 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen, nach Witzschdorf.

Zum Spiel: Heute können wir bereits frühzeitig klarmachen, wer hier den Ton angibt. Nach wenigen Minuten ist Linksaußen Gregor Zucker durch und schiebt flach nach innen, wo Rechtsaußen Moritz Klemm mitgelaufen ist. Sein Abschluss aus 5m geht jedoch direkt auf den Torhüter und kann somit pariert werden. Nur wenige Minuten später machen wir es mit der gleichen Ausgangssituation besser. Gregor Zucker läuft seinem Gegenspieler abermals davon, flach eingegeben auf Moritz Klemm. Diesmal landet der Abschluss unfreiwillig vor den Füßen von Mittelstürmer Robert Siegel, welcher den Ball nur noch über die Linie drücken muss. 8. Spielminute… 0:1. Perfekter Start für die auf dem  Papier her schwere Auswärtsaufgabe.

In der Folge kommen wir immer wieder zu halb gefährlichen Aktionen. Eine Eingabe, welche durch den gegnerischen Fünfmeterraum an Freund und Feind vorbei fliegt, ein Schuss aus 16 m, welcher vom Torhüter gehalten wird, Moritz Klemm scheitert im 1:1 am gegnerischen Torhüter, 1-2 Freistöße aus aussichtsreichen Positionen und weitere Durchbrüche von unserem Linksaußen Gregor Zucker, welcher nur selten von seinem Gegenspieler zu halten ist. Aus keiner dieser Möglichkeiten entsteht ein weiteres Tor. Währenddessen schleicht sich im Spielaufbau der Fehlerteufel ein. Ab Mitte der 1. Halbzeit legen wir ein ums andere Mal den Ball bereits vor der Mittellinie einen gegnerischen Stürmer auf. Aufgrund der guten Arbeit unserer Viererkette entstehen aus den Fehlern jedoch nur 2 gute Freistöße für die Heimelf. Einen hält unser Keeper, der andere landet in der Mauer.

Kurz vor der Pause können wir endlich nachlegen. Hatten wir in den letzten Jahren einige Gegentore aufgrund weiter Einwürfe der Witzschdorfer bekommen, können wir dies nun heimzahlen. Weiter Einwurf in den Sechzehner – Moritz Klemm verlängert bis zentral vors Tor, wo Felix Meyer den Ball nur noch aus Nahdistanz ins Netz schiebt. Kurz vor der Pause noch das beruhigende 0:2 für Grün-weiß.

In Halbzeit 2 ändert sich dann das Spiel. Witzschdorf „erhöht“ den Druck und will über lange Pässe hinter unsere Viererkette kommen. Hohe Pässe in Richtung unserer Viererkette durften wir auch vor 2 Wochen vom VFB Annaberg abfangen. Auch heute wieder ein Stilmittel, welches wir verteidigen können. Trotzdem bringen wir den Heimverein weiterhin mit teils haarsträubenden Pässen in der eigenen Hälfte in Torgefahr. Jedoch wie in Halbzeit 1, die Viererkette hält.

Offensiv? 56 min. Gregor Zucker ist durch und läuft allein Richtung Gästetorhüter. Nach 594 Pflichtspielminuten ohne Tor trifft der Außenstürmer endlich wieder ins gegnerische Tor und schießt sich damit als 13. weg vom 0-Tore-Tisch. 6 Pflichtspiele – 13 verschiedene Torschützen. Was ist denn hier los?

Als wäre es nicht genug, schaltet sich in der 71. Spielminute unser Innenverteidiger Mario Reim mit in die Angriffsbemühungen ein. Was passiert, wenn einer unserer Innenverteidiger in den letzten Jahren im gegnerischen Strafraum aufgetaucht ist, wissen mittlerweile alle Akteure von Grün-Weiß. Um es kurz zu machen – Flanke von rechts, Brustannahme und ab das Ding zum 0:4 ins Netz.

Im Gegenzug können die Witzschdorfer sofort zuschlagen. Der x-te Fehlpass in der eigenen Hälfte, stellt uns dann doch bloß, sodass der mittlerweile frustrierte Stürmer endlich einmal zum Abschluss kommt und das 1:4 markiert. Irgendwo verdient, haben wir mittlerweile oft genug den Ball den Offensivkräften des Gegners überlassen. In den Schlussminuten versucht die Heimelf weiter nach vorn zu spielen, laufen jedoch eher in Konter als klare Torchancen zu erspielen. Unser mittlerweile eingewechselter Stürmer Franz Weber kommt noch zu 2 Chancen. Gregor Zucker zeigt kurz vor Schluss auch, dass seinen Torflaute beendet ist. Perfekter Pass in die Schnittstelle der Innenverteidigung durch Marcus Schreiter, Gregor Zucker abermals im Privatduell mit Witzschdorfs Torhüter. Diesmal umkurvt er ihn und schiebt aus spitzen Winkel zum 1:5 Endstand ein. Diese Tor brachte nun auch die wenigen Heimzuschauer zum Ausrasten brachte. Nachdem Stühle flogen, war der Schuldige der Niederlage endlich gefunden.

Spiele in Witzschdorf sind immer wieder amüsant und bereichernd. Fliegende Stühle, Beleidigungen und Bälle im Maisfeld resultieren in einem Sonderbericht…wir dürfen gespannt sein.

Was bleibt noch zu sagen? „Schiri…Bockwurst fällt heute aus!“. Wer schießt hier die Tore? Wer sitzt den überhaupt noch am 0-Tore-Tisch? Ich trete hier erstmal aufn Ball. „Geh lieber den Ball holen, sonst holt ne der Mähdrescher….“

 

Nächste Woche geht es bereist Samstag daheim gegen den SV Neudorf.

 

Bis dahin Sport frei.

10.09.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – ESV Buchholz Sa. e.V. (2:0) 6:1

 

Tore:

1:0 32 min. Marcus Schreiter

2:0 43 min. Kai Morgenstern

3:0 61 min. Franz Weber

4:0 65 min. Moritz Klemm

5:1 82 min. Luca Reuther

6:1 85 min. Tobias Ziegler

 

 

 

 

 

 

Junge Wilde bezwingen Eisenbahner

 

In Erwartung eines heißen Schlagabtausches mit intensiven Zweikämpfen war die Stimmung vor dem Spiel durchaus gedämpft. So musste man neben dem Ausfall unserer Urlaubsgruppe am Sonntagmorgen noch eine verletzungsbedingte Absage hinnehmen. Für unseren Trainer einerseits leicht, die ersten Elf zu benennen, andererseits umso schwerer die Positionen zu besetzen. Entsprechend konzentriert sollte v.a. bei den Neubesetzungen begonnen werden. Auch beim Gegner sah man durchaus überrascht auf geänderte Positionen der überwiegend bekannten Gesichter.

 

Wie erwartet begann Buchholz aggressiv, angriffslustig und zeigte früh wie man in Mildenau zum Erfolg kommen will. Zweikampfstark im defensiven Mittelfeld die Bälle erobern, den Dribbelkünstler hinter den Spitzen an den Ball bringen, der dann möglichst schnell den robusten Angreifer im Zentrum bzw. die flinken Außenläufer in gefährliche Positionen bringt. In den ersten Minuten gelang dies ansatzweise über die Flügel und einmal gefährlich im Zentrum, wo unser Keeper geistesgegenwärtig den durchgesteckten Ball vor dem einschubbereiten Mittelstürmer erreicht. In dieser ersten Spielphase aggierten wir bedacht darauf eigene Fehler zu vermeiden, aber teils nicht konsequent genug in den Zweikämpfen, sodass ansatzweise kombiniert, jedoch nur wenig Torgefahr entwickelt wurde.

 

Mitte der ersten Hälfte war spürbar, dass über lange Abspiele unserer Weberschen Sturmspitze etwas gehen könnte. Franz sicherte ein ums andere Mal die Bälle und legte zur Seite auf nachrückende Läufer ab. Bei der dritten derartigen Aktion musste Moritz Klemm zwar bis zur Eckfahne sprinten, um den abgelegten Ball noch zu erreichen. Umso toller gelang seine Flanke bis an den langen Pfosten, wo Marcus Schreiter in der 32.Minute einlief und mit Direktabnahme die Führung markierte.

 

Bis zur Pause ging es dann nur noch in eine Richtung. Marcus auf links eingesetzt in der 43. Minute, zieht zum Tor und schießt. Der Torwart pariert, der Nachschuss von Marco Siebert aus 15 Metern wird abgeblockt. Der Ball landet halbrechts vorm Fuß unseres Kapitäns Kai Morgenstern, der aus über 20 Metern aus vollem Lauf abzieht. Noch abgefälscht, aber ohne Geschwindigkeitsverlust schlägt es zum 2:0 ein - Halbzeit!

 

Nach Halbzeitansage hieß es, kein Gegentor bekommen und vielleicht noch ein Eigenes nachlegen. Buchholz begann überfallartig, ohne zunächst im Strafraum punkten zu können. Auf der Gegenseite hatte man die Mittel erkannt, um die Abwehr zu knacken. Nach einer Stunde ging es wieder über rechts...Moritz bis zur Grundlinie, hebt den Ball ins Zentrum, den Franz Weber annehmen kann und unter die Latte nagelt. War er kurz zuvor noch zum Flanken gezwungen, konnte Moritz vier Minuten später selbst allein vors Tor ziehen und von halbrechts aus vollem Lauf ins lange Eck einschießen - 4:0.

 

In dieser Phase großer Dank an die Gäste, die trotz des Spielstandes weiter beherzt nach vorne spielten, sodass den Zuschauern bis zum Ende eine tolle Partie gezeigt wurde. Ohne die eigene Abwehr aufzulösen, boten sich in der Folge dennoch Räume für Buchholz. Ärgerlich, aber verdient, fiel in dieser Phase auch der Anschlusstreffer. Als nach einem Zuspiel in den Strafraum ein sauberes Tackling drei Spieler zu Boden bringt, wird der freiwerdende Ball durch einen nachrückenden Buchholzer als Erstes erreicht, der aus 10 Metern ohne Mühe einschieben kann. Kurz darauf eine Unstimmigkeit in unserer Defensive. Ein abgewehrter Ball tippt auf der Grundlinie drei Meter neben dem Tor auf. Nach dem Motto 'Nimm du ihn!', schnappt sich an unserer Stelle ein Buchholzer den Ball und bringt die Kugel zurück vors Tor. Dem sicheren 2:4 entgegenzuwirken, blieb nur noch, sich in die mögliche Schussbahn des blank-stehenden Buchholzer Angreifers zu werfen. Glück gehabt - der Ball geht vom waagerecht liegenden Innenverteidiger zur Ecke.

 

Nachhaltig gewarnt und mit frischen Kräften ging es in die Schlussphase. Luca Reuter war kaum auf dem Feld und schon in den Lauf geschickt. Viel Zeit auf dem Weg zum Tor, die er gut nutzte, um letztlich links unten einzunetzen. Den Schlusspunkt setzten unsere zwei Rechtsverteidiger des Tages. Nach Ballgewinn zog Gregor Zucker bis zur Mittellinie, gefolgt von zwei nicht weniger schnellen Buchholzern. Umso feiner sein Blick und die Flanke für den gelb-rot gefährdeten und daher zum Spielmacher 'strafversetzten' Tobias Ziegler, der auch seinerseits den Ball annehmen und am Torhüter vorbei ins Tor schieben konnte.

 

Was bleibt, sind zwei Fragen: 1. Wer schiesst hier eigentlich die Tore? 2. Erübrigt sich in dieser Saison der Null-Tore-Tisch? Am Ende des Spieltages vor allem Dank an die Jungen, die in ihren zum Großteil neuen Positionen ein tolles Spiel gemacht haben und den Spielern, die bisher kaum volle 90 Minuten absolviert und hier den Jungen voran gegangen sind in Zweikampfführung und Übersicht!

 

Weiter so Grün-Weiß!

Sport frei.

03.09.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – VFB Annaberg 09 (0:1) 3:1

Aufstellung: Drechsel – Morgenstern, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Meyer – Steinert, Köhler, Zucker – Siegel

Auswechslungen:
46 min. Klemm für Siebert
92 min. Schreiter für Siegel

Tore:
1:1 59min. Enrico Köhler
1:2 81 min. Mario Reim
1:3 92 min. Robert Siegel

Was war das denn?

Wie erklärt man solche Tage? Wir beginnen ein Jahr zuvor. 04.09.2016. Pokal-Achtelfinale in Mildenau gegen den damals ungeschlagenen und gegentorlosen Tabellenführer der Kreisoberliga, den FSV Blau-Weiß Schwarzenberg. Endstand der Partie: 2.1 nach Verlängerung für unseren heimischen TSV. Eine der ersten großen Nummern unseres TSV’s. Ende November 2016. Der VFB Annaberg schlägt im Viertelfinale in Mildenau auf. Damals schon das Spiel überhaupt aus unserer Sicht. Hat uns doch das Weiterkommen nebenbei schon einiges in der Liga kaputt gemacht, konnte nun der Fokus voll und ganz in dieses Spiel gelegt werden. Bis zur 92. Spielminute klappte der Matchplan damals, dann köpfen wir den VFB zurück ins Spiel und irgendwie auch auf die Siegerstraße. – Endstand 5:6 nach Elfmeterschießen-

Ausgangsituation heute: Zu Gast ist der ungeschlagene und gegentorlosen Tabellenführer der Kreisoberliga, der VFB Annaberg 09. Auch wenn es niemand sagen will, das Spiel vom November 2016 hängt jedem noch im Kopf. Prinzipiell wollen wir das Spiel mitnehmen und genießen, aber nicht den Preis der Pokalspiele in der letzten Saison zahlen.

Wie in den letzten Jahren üblich vor solchen Spielen - 11:00 Uhr Training. 12:15 Uhr gemeinsames Mittagessen, anschließend Mittagsruhe und Mannschaftsbesprechung. Coach Lothar Alter hat natürlich einen Matchplan parat.

Als dann 15:00 Uhr das Spiel beginnt, können wir nach kurzer Zeit mit der 1. Großchance aufwarten. Nach Freistoß taucht Enrico Köhler allein vorm Gästetorhüter auf. Dieser ist jedoch mit dem Fuß zur Stelle und pariert. Den Rest der 1. Halbzeit spielt nur der Verein aus der Kreishauptstadt. Wir sind viel damit beschäftigt Räume zuzulaufen und zu verteidigen. Arbeit, die einen mürbe macht, immer wieder Lücken zu stopfen, Löcher zuzulaufen, ohne dabei einen wirklichen Glücksmoment zu haben, weil der Ball und die Spielkontrolle liegen beim Gegner. Ein Tor schießen die VFB’ler. Nach einem kurzen Freistoß fliegt eine von unzähligen Flanken in unseren Sechzehnmeterraum. Diesmal ist die Kopfballabwehr zu kurz. Schuss aus 16m – abgeblockt. Im Gewühl schießt der Stürmer der Annaberger aus 5m aufs Tor. Drin 0:1, absolut verdient. Hatte man doch in den vorherigen Minuten schon Glück mit Latten und Pfostenschüssen gehabt.

Zur Halbzeit müssen wir wechseln, da 6er Marco Siebert bereits gelb vorbelastet ist. Für ihn kommt unser 16 jähriger Jungspund auf die Außenbahn (und gewinnt ganz nebenbei dort offensiv einen Großteil seiner Zweikämpfe). Bis zur 59. Spielminute ist das Bild das gleiche, wie in Halbzeit 1. Der VFB drückt, kommt aber nun nicht mehr in die richtige Schussposition. Viele Flanken aus dem Halbfeld, welche unsere Verteidigung nicht vor große Probleme stellen. In der 59. Spielminute schießt Enrico Köhler dann mehr oder weniger aus dem Nichts das 1:1. Nach Flanke vom heute bärenstark- agierenden Marcel Steinert (gabs da was gut zu machen?) kann Enrico Köhler den Ball annehmen und am Keeper vorbei einschieben. Wie sich später noch herausstellen sollte, der Dosenöffner für das Spiel des TSV.

Danach ändert sich nämlich das Spiel. Plötzlich kommen wir zu Chancen. Der VFB geht etwas höheres Risiko, will die Verlängerung vermeiden. Wir bekommen Räume zum Kontern. In der 81. Spielminute wird dann unser Stürmer von den Beinen geholt. Der Schreiberling dieses Berichts kann auch einen Tag später nicht genau sagen warum, wieso, weshalb. Ist mir aber auch egal. Marcel Steinert hätte können den Ball danach noch zum 2:1 einschieben, wird aber vom Schiedsrichter mit Elfmeterpfiff daran gehindert. Nach kurzer Unsicherheit – der etatmäßige Elfmeterschütze sitzt doch schon seit der Halbzeitpause auf der Bank - wurde dem Dienstältesten auf dem Platz die Verantwortung übergeben – 81.Spielminute Mario Reim schiebt links zum 2:1 für den TSV ein. Nun gilt es wieder, wie im November des letzten Jahres: Noch 10 Minuten durchzuhalten.

Doch anstatt wie im Vorjahr uns hinten rein zu stellen und zu hoffen das Ding nach Hause zu schaukeln, nutzen wir lieber die Räume, die sich uns bieten und können in der 92. Spielminute durch Robert Siegel noch einen Konter verwerten. Nach kurzem Blickkontakt im 1:1 gegen den Torhüter, versenkt unser Mittelstürmer die Kugel zum 3:1 Endstand. 
Das Grinsen im Gesicht der TSV Akteure und Anhänger wollte an diesem Tag nicht mehr weichen. Was für eine Hausnummer. Woran lag es? Dass sich jeder an den Matchplan gehalten hat und auch im Rückstand einfach weiter am Ziel festgehalten wurde. Egal wer, alle eingesetzten Spieler haben ihr Können in die Waagschale geworfen. Symbolisch Gregor Zucker, welcher sonst immer wieder mit Offensivaktionen glänzt, stellt sich zu 100% in den Dienst der Mannschaft, meldet Annabergs Flügelflitzer über 90 Minuten ab, kommt zwar selbst diesmal auch nicht zu Offensivaktionen, aber erfüllt einfach seine Aufgabe des Matchplans. Marcel Steinert, welcher nach Umstellung zur Halbzeit im defensiven Mittelfeld nahezu jede Offensivaktion selbst einleitet oder in irgendeiner Form daran beteiligt ist, trägt einen gehörigen Anteil am Erfolg. Und was unbedingt zu erwähnen ist: Wir sind konditionell auf einem Level, auch solche Spiele über 90 Minuten durchzuziehen und auch in den letzten Spielminuten noch eine vielbeinige Abwehrformation aufzubauen.

Den größten Anteil am Sieg trägt aber vielleicht das Spiel vom November 2016 und das, was bei jedem Einzelnen im Kopf vorging. Nicht hier, Nicht heute und erst Recht nicht schon wieder IHR.

Sauber Jungs, bin Stolz auf euch. Solche Tage muss man einfach abhaken 

Wer schießt denn bei Mildenau die Tore? Niemand…..

Wie hat de Milna gespielt?

P.s. Mittlerweile sind wir saisonübergreifend seit 12 Pflichtspielen ungeschlagen. 9 Siege, 3 Unentschieden. Der Letzte, der uns schlagen konnte, wie soll es anders sein, war die Reservemannschaft der Kreishauptstadt.

 

Sport frei.

27.08.2017 15:00 Uhr VfB Zöblitz - TSV G/W Mildenau (1:1) 1:3

Aufstellung: Drechsel – Morgenstern, Reim, Kunz, Ziegler – Siebert, Meyer – Schreiter, Köhler, Zucker – Siegel

Auswechslungen:
58 min. Klemm für Schreiter
88 min. Vogel für Siegel
90 min. Reuther für Köhler

Tore:
0:1 5min. Marco Siebert
1:2 54 min. Alexander Kunz
1:3 73 min. Felix Meyer

Knapp 3 Monate nach dem man in Zöblitz mit 0:3 gewinnen konnte, führte uns die neue Spielzeit wieder ins VFB Stadion. Da man in der Vorwoche eine ähnliche Konstellation mit Börnichen hatte (knapp 2 Monate vorher konnte man 2:0 gewinnen, diesmal nicht), wollten wir diese Woche frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen. Und siehe da: 5. Spielminute, ein vom Zöblitzer Innenverteidiger geklärter Ball fliegt an die Hand des Mitspielers. Der Schiri zögert keine Sekunde und entscheidet auf Elfmeter. Ein Elfmeter der Marke kannst du geben, musst du aber nicht. Absicht ist definitiv keine zu erkennen, jedoch vergrößert der Verteidiger seine Körperfläche.

Uns aber eigentlich auch egal, wir nehmen dankbar an und verwandeln in Person von Marco Siebert zum 0:1. Dieses Tor gibt uns die nötige Ruhe und Selbstvertrauen, um das Spielgeschehen über die restlichen 85 Minuten zu beherrschen. Einzig die Chancenverwertung ist am heutigen Tag wieder katastrophal. Bereits in Hälfte 1 hätten wir können den Deckel auf das Spiel machen. Leider scheitern wir mehr und mehr an uns selbst. So wurden 2-3 Großchancen fahrlässig liegen gelassen. Und was passiert dann folgerichtig? 44. Spielminute: Guter Pass in die Schnittstelle unserer Abwehr. Der Linksaußen der Gäste ist allein vor unserem Torhüter und schiebt mustergültig zum 1:1 ins lange Eck ein. Mit der ersten guten Gelegenheit gleicht die Heimelf aus und dreht den Spielverlauf wieder auf null zurück. Die 2-3 Minuten bis zur Pause sieht man beim TSV nun schon lange, fragende Gesichter.

-Halbzeit-

Auch in der 2. Halbzeit bestimmen wir das Geschehen und arbeiten auf die erneute Führung hin. Im Gegensatz zur Vorwoche gelingt uns dies recht schnell, sodass wir nicht wieder bis zur Schlussminute zittern müssen. 54. Spielminute Freistoß aus linker Position. Alexander Kunz schießt den Ball ins linke Kreuzeck zur erneuten 1:2 Führung. Aufgrund dessen wird die Heimelf offensiver und wir kommen immer wieder zu Kontergelegenheiten. Hierbei ist entweder der letzte Pass zu ungenau oder wir sind schon durch, bekommen aber den Abschluss einfach nicht aufs Tor. Die Torentfernung variiert dabei zwischen 0,5 und 25m. Einzig gleich ist immer wieder: Der Ball landet neben dem Tor.

In der 74. Spielminute können wir dann doch für die Vorentscheidung sorgen. Eine Ecke kann von den Verteidigern der Heimelf nicht weit genug geklärt werden, sodass wir am Sechzehnmeterraum in Ballbesitz kommen. Der von Felix Meyer geschossene Ball wird noch abgefälscht und fliegt zum 1:3 Endstand ins Tor
.
Fazit: Viele, viele Chancen gehabt. Am Ende schießen wir jedoch die Tore aus einem Elfmeter, einem Freistoß und einer Ecke. Da muss in den nächsten Wochen mehr aus dem Spiel heraus kommen. Chancen wurden diese Woche, im Gegensatz zur Vorwoche ja erspielt, jedoch dann im Abschluss fahrlässig liegen gelassen.

Nächste Woche kommt der VFB Annaberg. Wenn wir eine Chance haben wollen, sollten wir da aus unseren vermutlich wenigen Chancen Tore machen.

 

In diesem Sinne
Sport frei.

20.08.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – SV Einheit Börnichen (0:0) 0:0

 

Aufstellung: Drechsel – Steinert, Reim, Kunz, Ziegler – Köhler, Meyer – Siegel, Morgenstern, Zucker - Klemm

Auswechslungen:
46 min. Siebert für Klemm
73 min. Schreiter für Siegel

Tore:
Fehlanzeige

 

Nullnummer zum Heimspielauftakt

Nach dem Sieg in der Vorwoche in Gornsdorf und der Rückkehr von einigen Spielern in den Kader, sollte es eigentlich kein Bangen im Heimspiel gegen die SV Einheit aus Börnichen werden. Sah man dann noch in die Reihen der Gäste, fehlten doch einige Gesichter der letzten Jahre. Also mussten 3 Punkte her. Hatte man vor 8 Wochen mit 2:0 am selben Ort gegen Börnichen gewonnen. Doch irgendwie sollte heute einiges anders kommen.

Die Gäste hatten überhaupt nicht das Bedürfnis am Spiel teilzunehmen. Nach 90 Spielminuten stehen bei Börnichen 2 Torschüsse in Form von Freistößen zu Buche – das waren auch die gefährlichsten Situationen. Und bei uns – nicht viel mehr gefährliche Torchancen. In Halbzeit 1 eine Dreifach-Chance durch Kai Morgenstern und Mario Reim, in welcher der Torhüter auch die Nachschüsse gut parieren konnte.

In Hälfte 2 kommen wir vor allem über links ab und an hinter die Abwehrreihe, können dann aber keine Eingabe in die Mitte an den Mitspieler bringen. Gefährlichste Aktion in Halbzeit 2 war ein gescheiterter Klärungsversuch eines Börnichener Verteidigers, welche vom Innenpfosten zurück ins Feld flog. Irgendwie sinnbildlich für diesen Tag, dass auch die größte Chance nicht von uns kreiert wird.

Dabei lief das Spiel eigentlich gut an. Über 90 Minuten sind wir spielbestimmend, können uns bis tief in die gegnerische Hälfte durchkombinieren, nur im Angriffsdrittel, den letzten 20m, fehlt heute jegliche Idee. Der Gegner steht dort mit allen verfügbaren Spielern, macht uns die Aufgabe zumindest ein Tor zu erzielen schwer und nutzt jede Gelegenheit das Spiel bzw. den Spielfluss zu verschleppen.

Am Ende ein Spiel, was sich auf Gästeseite nach einem Sieg anfühlt, auf unserer natürlich gegenteilig. Aber es hilft ja nichts. Mund abputzen und nächste Woche gegen den VFB Zöblitz wieder 3 Punkte nach Hause holen. Dann sieht die Kreisligatabelle sicherlich ganz akzeptabel aus. Den restlichen Frust schießen wir uns dann in 2 Wochen gegen die Kreishauptstädter von der Seele

In diesem Sinne
Sport frei.

13.08.2017 15:00 Uhr TSV Elektronik Gornsdorf - TSV G/W Mildenau (1:0) 1:2

Aufstellung: Drechsel – Steinert, Reim, Kunz, Ziegler – Köhler, Meyer – Klemm, Morgenstern, Zucker - Weber

Auswechslungen:
60 min. Reuther für Weber
89 min. Hofrichter für Klemm

Tore:
63 min. 1:1 Kai Morgenstern
83 min. 1:2 Moritz Klemm

 

Nach intensiver Vorbereitung ging es diese Woche endlich wieder los. Mit dem Auswärtsspiel in Gornsdorf wurde uns gleich eine ordentliche Aufgabe vor die Füße gelegt. Der Gegner, letzte Saison noch 1 Liga höher spielend, für uns gänzlich unbekannt. Lediglich ihr gewöhnungsbedürftiger Sportplatz hat sich selbst bis Mildenau herumgesprochen. Bei unserem TSV sieht die Situation, ganz im Gegenteil zur guten Vorbereitung, gar nicht mal so gut aus. Nach und nach springen die Spieler aufgrund von Urlaub, Arbeit und Krankheit ab. So ziehen wir einige „Jugendspieler“ aus der Zweiten nach.

Zum Spiel: Der grün-weiße TSV startet „schwimmend“ in die Saison und hat Glücksgöttin Fortuna gerade in den ersten 20 Minuten stark auf seiner Seite. Während wir noch versuchen uns auf den Platz einzustellen und immer mehr merken, dass kontrolliertes Spielen aufgrund der Enge des Platzes nur schwer möglich ist, verballert die Heimmannschaft 2-3 hochkarätige Chancen. Gerade als wir uns gefangen haben und anfangen erste zarte Vorstöße Richtung gegnerisches Tor zu unternehmen, liegt der Ball auf der falschen Seite im Netz. Ein flacher, langer Ball vom Linksverteidiger getreten, geht an Freund und Feind vorbei. Einzig ein Stürmer der Elektroniker realisiert die Situation, bekommt den Ball noch vor unserem Keeper zu fassen und kann folglich mit der Kugel ins Tor laufen. 30. Spielminute – die zu diesem Zeitpunkt „überfällige“ Führung der Gornsdorfer.

Trotz alledem – Mund abputzen und weitermachen. Wir haben uns nicht die letzten 6 Wochen gequält, um nach 30 Spielminuten den Kopf in den Sand zu stecken. Bis zur Pause passiert nicht mehr viel. Zur Pausenansprache wurde darüber gesprochen, dass das intensive Spiel der Gornsdorfer Angreifer definitiv Kraft gekostet hat und wir noch zu unseren Gelegenheiten kommen werden.

War man in der 1. Halbzeit größtenteils am Verteidigen, sollte sich in der 2. Halbzeit das Spiel ändern. Wir können die Elektroniker immer wieder in Bedrängnis bringen und gleichzeitig von unserem Tor fernhalten. Mit der Einwechslung von Luca Reuther besteht unsere vorderster Reihe dann aus 2 19-Jährigen und einem 16-Jährigen. Ganz nach dem Motto, hinten mit „Erfahrung“ dicht zu machen und vorne jung und wild, kommen wir immer besser ins Spiel rein. Bei der ersten guten Chance unsererseits, Gregor Zucker war auf links allen enteilt, verfehlen wir das Tor noch. Kurze Zeit später kann Kai Morgenstern den Ball zum 1:1 im langen Eck unterbringen. Und das Chancenplus lag auch in der Folgezeit auf Seiten von grün/weiß. Abermals Kai Morgenstern aus dem Gewühl – gehalten.

Moritz Klemm's mittlerweile bekannter Lupfer kann vom Torhüter noch um den Pfosten gelenkt werden. In der 83. Spielminute klappt‘s dann endlich. Langer Freistoß aus der eigenen Hälfte. Dass die Kommunikation zwischen Innenverteidigung und Torhüter beim Heimverein nicht stimmt, durften wir bereits das ein- oder andere Mal beobachten. Dieses Mal beobachten wir nicht, sondern wir schlagen zu. Unser Jüngster läuft durch und kommt vor dem Torhüter an den Ball. 1:2 – Spiel gedreht und ob der Chancenverhältnisse in Halbzeit 2 schon verdient.

Die letzten 10 Minuten verbringen wir tief stehend in Aufstellung einer verteidigenden Handballmannschaft um den eigenen Sechzehner, während die einzig verbliebene Spitze immer wieder Fouls provoziert, damit das Spiel der Gornsdorfer verschleppt und sichtlich den Unmut der Verteidiger auf sich zieht. Nachdem er bereits mit gelb verwarnt wurde, kommt der Schiedsrichter mit dem Abpfiff einer gelb-roten Karte für unseren Angreifer zuvor. Viel wichtiger jedoch – die 3 Punkte sind in Mildenau. Vermutlich von einem Ort entführt, wo nicht viele andere Vereine diese Saison Punkte mitnehmen werden.

Nach der 1. Halbzeit hätten nur wenige an diesen Ausgang gedacht. War doch bis dahin Gornsdorf die aktivere und ballsicherere Mannschaft. Nach 90 Minuten wiederum geht das 1:2 schon in Ordnung. Vielleicht haben sich ja die manchmal unendlich vorkommenden Laufrunden in der Vorbereitung hier schon ausgezahlt 
Nächste Woche starten wir mit dem 1. Heimspiel gegen die SV Einheit aus Börnichen. Da einige sich nun in den Fokus der 1. Mannschaft gespielt haben, dürfen wir gespannt sein, wie der Kader nächste Woche mit den Dazukommenden aussieht.

 

Bis dahin.
Sport frei.

30.07.2017 15:00 Uhr SpVgg Neundorf/ Thermalbad Wiesenbad e.V. - TSV G/W Mildenau (0:0) 0:2

 

Aufstellung:
Drechsel - Ziegler, Reim, Kunz, Steinert - Köhler, Meyer - Siegel, Morgenstern, Zucker - Siebert

 

Auswechslung:
46 min. Lindner für Steinert
46 min. Weber für Siebert
73 min. Siebert für Siegel

Tore:
0:1 66 min. Alexander Kunz
0:2 84 min. Enrico Köhler

23.07.2017 15:00 Uhr SV Blau-Weiß Crottendorf - TSV Grün-Weiß Mildenau (2:0) 3:0

 

Aufstellung: Drechsel - Lindner, Reim, Steinert, Morgenstern - Meyer, Köhler - Schreiter, Ziegler, Zucker - Siegel

 

Auswechslungen:

46 min. Weber für Schreiter

46 min. Kunz für Reim

16.07.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – TSV 1864 Schlettau - Abt Fussball (4:0) 10:0

Aufstellung: Drechsel – Ziegler, Reim, Kunz, Steinert – Köhler, Meyer – Schreiter, Morgenstern, Zucker – Siegel

 

Auswechslungen:
46 min. Lindner für Steinert
46 min. Klemm für Ziegler
68 min. Steinert für Kunz
68 min. Ziegler für Schreiter

 

 

 

Tore:
1:0 11 min. Marcus Schreiter     2:0 27 min. Enrico Köhler      3:0 29 min. Marcus Schreiter    

4:0 38 min. Marcel Steinert        5:0 62 min. Moritz Klemm      6:0 67 min. Marcus Schreiter

7:0 70 min. Tobias Ziegler         8:0 84 min. Marcel Steinert    9:0 85 min. Tobias Ziegler

10:0 86 min. Mario Reim

15.07.2017 15:00 Uhr TSV G/W Mildenau – FV Blau - Weiß Königswalde (1:1) 4:2

 

Aufstellung: Drechsel – Ziegler, Reim, Kunz, Morgenstern – Köhler, Meyer – Schreiter, Siebert, Lindner - Weber

 

Auswechslungen:
46 min. Klemm für Weber

 

 

Tore:
1:0 22 min. Marco Siebert
2:2 65 min. Moritz Klemm
3:2 67 min. Moritz Klemm
4:2 87 min. Moritz Klemm

Torschützen

Kreisliga

Kai Morgenstern   2
Moritz Klemm   2 
Felix Meyer   2
Gregor Zucker   2
Alexander Kunz   1
Tobias Ziegler   1
Franz Weber   1
Luca Reuther   1
Marcus Schreiter   1
Marco Siebert   1
Mario Reim   1
Robert Siegel   1

Pokal

Enrico Köhler   1
Mario Reim   1 
Robert Siegel   1

Freundschaftsspiele

Moritz Klemm   4
Marcus Schreiter   3 
Marcel Steinert   2
Tobias Ziegler   2
Enrico Köhler   2
Mario Reim   1
Marco Siebert   1
Alexander Kunz   1

Gelbe Karten

Liga

Alexander Kunz   1
Felix Meyer   1 
Luca Reuther   1
Patrick Drechsel   1
Tobias Ziegler   1

Pokal

 

Marco Siebert    1

Gelb-Rote Karten

Liga

Pokal

Rote Karten

Liga

Pokal

Flag Counter