VEREINSNEWS:


27.11.2016

2 Minuten fehlen zur Sensation

 

Am 4. September können wir furios den FSV Schwarzenberg aus dem Pokal kegeln. Am 24.09. war dann die Auslosung zur nächsten Runde, welche uns den VFB Annaberg bescherte. Knapp 2 Monate durfte man also dem Spiel entgegen fiebern und in der Zwischenzeit in der Kreisliga gehörig in den Keller rutschen. Gestern war es dann endlich soweit. Ein Sieg und die Tabellenposition und das teilweise schwache Auftreten der Hinrunde rutscht gehörig in den Hintergrund.

Bereits um 10:00 Uhr trafen sich 14 Fußballer, welche gewollt waren, mal wieder ein kleines Ausrufezeichen zu setzen, um eine Dreiviertelstunde den Ball laufen zu lassen und in aller Ruhe in den „Fußball-Tag“ zu kommen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen die 1. Große Überraschung des Tages. Die Aufstellung des TSV. Spielen wir doch erstmals mit neuer Formation. Statt im gewohnten 4-5-1, stellt Coach Lothar Alter auf ein variables 3-5-2 um, wobei im Verteidigungsfall aus der Dreierkette eine Fünferkette werden soll. Gewagter Schachzug, welcher jedoch im Großen und Ganzen aufging.

Zum Spiel: Der Gegner will die prinzipielle Überlegenheit sofort in Tore ummünzen und setzt uns die ersten 15 Minuten in unsere Hälfte fest. Glück, dass der Mittelstürmer des VFB bereits nach wenigen Minuten aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbeischießt. Nach 13 Spielminuten geht dann der Plan der Annaberger jedoch auf. Nach Einwurf auf ihrer linken Angriffseite, schnelle Seitenverlagerung sodass der Rechtsaußen aus spitzem Winkel den Ball ins kurze Eck schießt. Verteidigung und Torhüter des TSV machten in dieser Situation nicht die allerbeste Figur. Sei’s drum, es hat niemand gesagt, dass es einfach wird oder wir etwas geschenkt bekommen. Also Herz in die Hand nehmen und mal sehen was der VFB in der Defensive so veranstaltet. Und siehe an, da wackelt es ebenfalls gewaltig.

Zuerst mit 1-2 Hereingaben von den Außenpositionen, kommt später Gregor Zucker zweimal gefährlich zum Torabschluss. Beide Schüsse gehen am Tor vorbei. In der 33. Spielminute klappt es dann. Eckball für uns, wird von der VFB Verteidigung geklärt. Einen Kritikpunkt unseres Trainers, dass wir keinen zweiten Ball bekommen, können wir in dieser Situation widerlegen. Alexander Kunz hämmert den geklärten Ball aus 17-18 m in die Maschen. 1:1 und aufgrund des Chancenverhältnisses zu diesem Zeitpunkt absolut verdient.

Die 1. Halbzeit endet mit dem Besten, was dem TSV passieren kann. Der Gästekapitän holt sich für sein 2. gelbwürdiges Foul die Ampelkarte und darf duschen gehen. Spielstand 1:1, wir sind dem höherklassigen Gegner ebenbürdig und ein Mann mehr. Besser kann die Ausgangssituation nicht sein, um die Sensation zu schaffen und eine Runde weiterzukommen.

Die Grunddevise war sofort klar. Tief stehen, den VFB im Mittelfeld spielen lassen und selbst immer wieder Nadelstiche nach vorn setzen. Und diese bekamen wir. Mit der 1. richtigen Chance gehen wir in Führung. Gregor Zucker zieht aus knapp 20m ab – der Ball senkt sich hinter dem Torhüter unhaltbar im langen Eck. 2:1!

Auch in der Folgezeit kommen wir zu guten Chancen. Dreimal stehen wir noch allein vorm Torhüter. Nach einer Unstimmigkeit in der VFB Hintermannschaft hat Tobias Ziegler plötzlich im Sechzehner den Ball, sichtlich überrascht ob der Situation, schiebt er den Ball an Torhüter und Tor vorbei. Alexander Kunz, gut freigespielt, taucht allein vorm Torhüter auf – der gute Schlussmann kann den Ball noch um den Pfosten lenken. Zuletzt noch Enrico Köhler, welcher zuerst den Verteidiger der Gäste vernascht, dann jedoch im 1:1 gegen den Keeper den Kürzeren zieht.

Auf der Gegenseite? Im Spiel ist, außer bei unseren 3-4 Kontern, nicht wirklich zu sehen, dass die Annaberger nur noch zu zehnt auf dem Platz stehen. Viele Chancen und Halbchancen. Der TSV verteidigt mit jedem Mann – der VFB scheint heute jedoch nicht das Glück gebucht zu haben. Des Öfteren fehlt eine Fußspitze oder es steht doch noch ein Grün-Weißer und kann den Ball klären. In der 75. Spielminute ist in unserem Spiel ein Bruch zu spüren. Danach brennt es minutenlang lichterloh in der Verteidigung. Trotzdem können wir auch diese Minuten ohne Gegentor überstehen.

Bis zur 92. Spielminute hält das TSV Bollwerk. Dann bekommt der VFB einen Eckball, obwohl der Stürmer den Ball über die Linie drückt. Der Ball kann geklärt werden, in Folge dessen resultiert ein Freistoß an der Außenlinie. Dieser wird unglücklich ins eigene Tor verlängert. In der verbleibenden Minute Spielzeit wird uns leider noch ein Elfmeter verwehrt. Alexander Kunz kommt nochmal zum Abschluss, was der VFB in dieser Situation macht, hört wohl jeder auf dem Platz. Der Ball fliegt am Tor vorbei und statt Elfmeterpfiff ertönt der Abpfiff.

Die Verlängerung ist dann doch recht schnell erzählt, wir verteidigen die Nummer bis zur 120. Spielminute. Nach einige Ecken und Halbchancen für den VFB geht es später vom Elfmeterpunkt weiter.

Machen wir es kurz, die 4 Schützen des VFB lassen unseren Keeper keine Chance. Wir zeigen Nerven. Zuerst bei Auswahl der Schützen, wo doch einige sich prinzipiell weigern zu schießen, als auch dann bei der Ausführung. Sei’s drum. Zum zweiten Mal diese Saison können wir erhobenen Hauptes nach einem Spiel gegen den VFB Annaberg vom Platz gehen. Abermals haben wir gezeigt, dass die Kreisoberliga (in diesem Fall in Form des VFB Annaberg) fußballerisch nicht weit weg von uns ist. Wenn wir diese Leistung in der Rückrunde auf den Platz kriegen, sollten wir doch noch einen Schritt in die richtige Richtung machen.

Nun ist Winterpause. Ab Mitte Januar geht es wieder los mit der Vorbereitung auf 13 Kreisligaspiele mit hoffentlich vielen Punkten im Frühjahr 2017. Abschließend gebührt noch ein ganz großer Dank den Verletzten und Angeschlagenen, die fernab aller Vernunft gestern für den TSV auf dem Platz standen - riesen Leistung, Jungs!!!;-)

In diesem Sinne.

Sport frei.

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27.11.2016


20.11.2016

Punkt im Börnichener Käfig

 

Diese Woche stand das Dritte 6-Punkte-Spiel in Folge auf dem Programm. Diesmal mussten wir beim direkten Tabellennachbarn aus Börnichen ran. Auf dem ungeliebten Platz hagelte es letztes Jahr eine derbe Niederlage. Das sollte uns nun nicht passieren. Wusste man doch, wie die Heimmannschaft mit ihrem Platz umgeht und diesen für sich zu nutzen weiß.

Im Laufe der Woche meldet sich Kapitän Kai Morgenstern krank und geht damit vorzeitig in die Winterpause (ist nächste Woche gelb-rot gesperrt). Unser derzeit einziger Mauersberger Akteur meldet sich ebenfalls ab. Im Umkehrschluss kommen mit Lindner, Winkler und Schreiter 3 Spieler dazu. Nicht die schlechteste Ausgangsbedingung.

 

Zum Spiel: Nach 10 minütigem Abtasten der erste Aufreger der Partie. Nachdem unser Linksverteidiger den Ball annimmt und nach vorn losläuft, wird er vom seitlich angerannt kommenden Börnichener Stürmer „umgemäht“. Resultat: Blauer Oberschenkel, blaues Knie und Spiel gelaufen. Hoffen wir, dass nichts weiter kaputt gegangen ist. An dieser Stelle schon mal gute Besserung. Zur Verwunderung aller, gibt der ansonsten sehr gut pfeifende Schiedsrichter in dieser Situation nicht mal Freistoß.

 

In der Folge der 1. Halbzeit gibt es immer mal ein paar Halbchancen auf beiden Seiten und beide Mannschaften warten einmal auf den Elfmeterpfiff. Gepfiffen wurde richtigerweise keine der beiden Aktionen. Börnichen noch mit einem gefährlichen Schuss, welcher zur Ecke abgefälscht wird. Wir mit einem Schuss durch Marcus Schreiter, welcher um Haaresbreite am Pfosten vorbeistreift.


Zur Halbzeit geht es leistungsgerecht mit 0:0 zum Pausentee. Beide Seiten haben so ihre Probleme mit dem Platz und bekommen zumeist den letzten Pass nicht zum Mitspieler.

Nachdem man sich in der Halbzeit nochmals weiter motiviert hat, gelingt mit der 1. richtigen Aktion in Hälfte 2 das 1:0. Mittelstürmer Tobias Ziegler kann abermals den Ball festmachen (was er im Übrigen des Öfteren gegen die Börnichener Innenverteidigung machen konnte) und steckt diesen durch die Schnittstelle auf Enrico Köhler. Dieser bleibt im 1:1 gegen den Torhüter Sieger und schiebt das 0:1 ins Netz.

 

Nun spielt die Heimmannschaft etwas offensiver. Wir dadurch mit „Raum“ zum Kontern. In der 68. Spielminute ist unser Rechtsaußen, Marcus Schreiter unterwegs in Richtung Gästetorhüter und kann den Sack schon fast zu machen. Diesmal scheitern wir und bekommen knapp 10 Sekunden später hinten den Ausgleich. Langer Abschlag nach vorn, nach 1-2 Pässen ist ein Spieler von Börnichen 18-19 m zentral vorm Tor. Wir verteidigen jede Anspielmöglichkeit, aber nicht den direkten Weg zum Tor. Also schießt er durch die Lücke Richtung Tor. Der Ball schlägt im rechten Eck zum 1:1 ein. Bis dahin defensiv kaum einen Fehler gemacht, lassen wir nun die Zentrale auf. Anstatt wie in 69 Spielminuten vorher diese Lücke zu schließen und die Angreifer Richtung Eckfahne spielen zu lassen, machen wir die Wege Richtung Eckfahne zu und lassen die Mitte offen. In der Folge wird es eher ein offener Schlagabtausch, jedoch weiterhin ohne richtig gute Torchancen.

 

In der 81. Spielminute steht dann Börnichens Torjäger goldrichtig. Die Heimelf mit einem Angriff über ihre rechte Seite. Der Schuss von der Strafraumkante wird ordnungsgemäß abgeblockt, landet jedoch am Elfmeterpunkt wo der Börnichener Stürmer den Ball einschiebt. 2:1 und viele verdutzte Gesichter in Grün-Weiß. Haben wir das doch schon so oft diese Saison erlebt. Gut gespielt und ohne Punkt nach Hause gefahren.


Nachdem wir in den letzten 5 Minuten dann die Verteidigung auflösen, kommen wir kurz vor Ultimo zu einem Freistoß an der Mittellinie. Den lang vors Tor getreten Ball kann Innenverteidiger Mario Reim verlängern. Der Torhüter lenkt den Ball an den Innenpfosten, von welchen der Ball ins Tor kullert. 2:2 und pure Erleichterung. Die letzten beiden Ecken für die Gastgeber noch über die Runden gebracht und den Punkt eingesammelt.

 

Fazit? Insgesamt ist ein Punkt einfach zu wenig. Wenn man wiederum unseren Saisonverlauf und auch den Spielverlauf betrachtet, kann man froh sein noch einen Punkt mitgenommen zu haben, denn bisher standen wir diese Saison nach so einem Spiel fast immer ohne etwas Zählbarem da. Einstellung und Moral haben heute definitiv gestimmt. Wusste man ob der Größenvorteile der Heimmannschaft, konnten sie aus ihren weiten Einwürfen und Ecken kein Kapital schlagen, da wir von Anfang an die wichtigen Räume gut besetzt haben.

 

Nun geht quasi der Countdown los: Die Liga ist vorbei, der Pokal kann beginnen. Unser Gegner, die Mannschaft aus der Kreishauptstadt, gewinnt mit 5:2 in Schwarzenberg. Wie wir die Sensation nächste Woche schaffen, wissen wir selbst noch nicht – wie fragt aber danach auch niemand mehr 😉

 

In diesem Sinne.
Sport frei.

 

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18.11.2016

Grün-Weiße Nachwuchskicker auf dem Rasen der Profis

 

Am Freitag, den 04.11.2016, war es endlich soweit. Gegen 18:20 Uhr hatte monatelanges Warten ein Ende. 
22 Kinder, 7 Mädchen und 15 Jungs, mittlerweile den Bambinis entwachsen und im F-Jugendspielbetrieb, liefen mit ihren Vorbildern der 2.Bundesliga auf den Rasen.

 

Rückblick:
Zum 12.Spieltag gastiert der bayrische Nachbar und Aufstiegsaspirant 1.FC Nürnberg in Aue. Eine tolle Atmosphäre auf der Baustelle des Sparkassen-Erzgebirgsstadions ist somit garantiert. Unter den 9.000 Zuschauern befindet sich eine Delegation von 87 Mildenauer Fußballbegeisterten, Kinder und Eltern.

25 davon werden um 17:30 Uhr von der Sicherheitsbeauftragten des Vereins am Lößnitzer Eingang aufgenommen und baustellenbedingt in der Sporthalle eingewiesen. In unmittelbarer Nähe der Profis brachten sich die 4- bis 8-jährigen Einlaufkinder des TSV ins Sportoutfit und konnten dabei die ersten „Profi-“ Hände schütteln. Sogar der Präsident, Helge Leonhardt, nahm sich die Zeit zum Smalltalk und befragte die jungen Kicker nach Herkunft und Spielposition. Zudem begann Uwe Zenker (Fa. Zenker – Medienservice & Design) mit der Fotodokumentation unseres Ausfluges.

So stiegen Vorfreude und Nervosität zunehmend an, bis endlich Frau Höhlig als Sicherheitsbeauftragte zur Aufstellung bat. Gespannt und diszipliniert formierten sich die Kids nach Einteilung der Trainer in die beiden Reihen zum Einlauf mit den Gästen aus Nürnberg und der FCE-Startaufstellung. Kurze, äußerst freundliche Begrüßung und ein Abklatschen mit den Spielern - und dann ging´s los! Zum Steigerlied wurde nach Ankündigung durch den Stadionsprecher unter dem Jubel der Zuschauer pünktlich einmarschiert. Stolz wie Oskar sah man die „Einläufer“ förmlich wachsen - von Schritt zu Schritt.

Bis zum Gruß und Winken in die Menge – viele, kleine Momente, die sicherlich jedem Beteiligten lange, lange in Erinnerung bleiben. So erfolgte nach dem Umziehen in der Fankurve mit den Eltern und Mitspielern die sofortige Auswertung der gesammelten Eindrücke. 
Leider gab der Spielverlauf des Punktspiels dieses auch her – am Ende war das Ergebnis dieses Zweitligaspiels aber Nebensache. Auf der Rückfahrt träumten viele unserer Jüngsten bereits vom Erlebten, vielleicht auch von zukünftigen Erlebnissen...in welcher Rolle auch immer!

 

Am Ende gilt es einen riesen Dank auszusprechen an all diejenigen, die unseren Kindern dieses Erlebnis erst ermöglicht haben.
Seien es die unterstützenden Eltern und Übungsleiter, unser Jugendleiter Manfred als FCE-Insider oder die Jackensponsoren der Fleischerei & Partyservice Schaarschmidt und der Fichtelberg-Schwebebahn, die für schöne und warme Bekleidung gesorgt haben.
Ein besonderer Dank gilt auch dem Unternehmen Gläser Reisen, welches unkompliziert und günstig den Eltern- bzw. Fantransfer mit einem Bus gewährleistete, vor allem aber unserem Hauptsponsor, dem Autohaus Gebrüder Buschmann aus Mildenau, der den Transfer unserer Einlaufkinder mit drei Kleinbussen wieder einmal nahezu kostenfrei ermöglichte.


13.11.2016

Im zweiten 6-Punkte-Spiel  gewonnen

 

Nachdem man in der Vorwoche mit einer absolut unnötigen Niederlage im Gepäck aus Gebirge abreisen musste, hatten wir uns vor dem Heimspiel gegen Witzschdorf schon in die Rolle gespielt, gewinnen zu müssen. Die Verletzungen von Julian Kunze und Marcus Schreiter erleichtern die Aufgabe nicht wirklich. Mit den Absagen von Marcus Lindner und Torhüter Maximilian Winkler musste auch noch umgegangen werden. Von der „Zweiten“ konnte man auch nicht auf Unterstützung hoffen. Somit ging es mit einem trotz alledem guten Team in die Partie gegen den mit 3 Punkte weniger ausgestatteten Gegner.

 

Der Blick in die Gästekabine lies ähnliches erwarten. Kein Wechselspieler weit und breit in Sicht. Lediglich 11 Spieler liesen sich auf dem Mildenauer Sportplatz blicken. Nach der Passkontrolle, vermutlich durften alle 9 Gastspieler mitspielen (wir sind ja eigentlich anderes gewohnt), konnte es dann losgehen.

 

In der 4. Spielminute, mit dem ersten Torschuss, können wir das 1:0 verbuchen. Alexander Kunz kommt relativ unbedrängt zum Schuss und schiebt aus 12-13m ein. In der Folgezeit haben wir das Geschehen größtenteils im Griff, ohne jedoch ernsthaft zu glänzen. Der schwer zu bespielende Platz läuft doch eher dem Gegner in die Karten. Chancen unsererseits? Abermals Alexander Kunz, welcher auf halblinks in den gegnerischen Strafraum einzieht. Sein Schuss mit links ist dann für den Torhüter kein rießiges Problem. Felix Meyer noch mit einem Schuss aus ca. 16m, welchen der Torhüter an die Latte lenken kann. Ansonsten über die komplette 1. Hälfte wir mit Feldvorteilen, aber ohne richtig zu glänzen.

 

Ein einziges Mal sind wir unaufmerksam. Und wie das diese Saison halt so ist, klingelt’s auch gleich. Ecke für den Gegner, der kleinste Spieler auf dem Platz kommt am 5-Meter-Raum zum Kopfball und drückt den Ball über die Linie. Damit wird der Spielverlauf in der 28. Spielminute erstmal auf den Kopf gestellt. Bis zur Pause und auch zum Beginn der 2.Hälfte verlieren wir zwar nicht den Faden, kommen aber selbst nicht zu richtigen Chancen und geben dem eigentlich schwachen Gegner immer wieder zu viel Platz im Mittelfeld. Aber erstmal zur Halbzeitpause. Nach Ansprache vom Trainer ist es totenstill in der Kabine. Kapitän Kai Morgenstern verliert das Spiel „niemand sagt etwas“ durch leises flüstern. Das allein würde ihn schon eine Kiste des hopfenhalteigen Erfrischungsgetränkes kosten. Aber den wirklichen Grund zum Ausgeben gab er zwischen der 61. und 85. Spielminute.

 

Nachdem er zuerst einen vielversprechenden Schuss aus 16 m übers Tor setzt, funktioniert danach alles. Mit einem lupenreinen Hattrick katapultiert er sich weit weg vom 0-Tore-Tisch. Einmal allein unterwegs in Richtung gegnerisches Tor, nachdem der Witzschdorf- Verteidiger mustergültig vorlegt, einmal mit Schuss vom Elfmeterpunkt und für das dritte Tor fehlt mir aktuell das Vorstellungsvermögen – ich weiß es wirklich nicht mehr.

 

Zwischenzeitlich verabschiedet sich auch der Witzschdorfer Torhüter vom Platz. Nachdem er im 5-Meter-Raum angesprungen wird, wartet er auf den folgerichtigen Freistoßpfiff. Da dieser ausblieb, entschied er sich zur Selbstjustiz und schlägt zu. Nachdem er sich vom Schiedsrichter noch mit dem klassischen „Vogel zeigen“ verabschiedet hat, geht’s mit rot in die Kabine. Den „Deckel drauf“ macht Marcel Steinert in der 92. Spielminute. Auf links durchgetankt, entscheidet er sich, nicht den Querpass zu spielen, sondern den Ball aus spitzem  Winkel selbst einzuschieben.

 

5:1 – Abpfiff und Erleichterung. War man zwar die bessere Mannschaft, war speziell die Phase als es 1:1 stand interessant. Da ein Gegentor zum 1:2 und das Spiel wäre vermutlich nicht gewonnen wurden. Aber egal. Aktuell haben wir 6 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Nun kommt nächste Woche noch das schwere Auswärtsspiel in Börnichen. Trotzdem muss mindestens 1 Punkt am Waldhof entführt werden, um zumindest relativ ruhig in die Winterpause gehen zu können.

 

In diesem Sinne.

Sport frei.

 

# Witzschdorf und Fair Play in einem Satz geht nicht!

 

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06.11.2016

0 Punkte im 6-Punkte-Spiel

 

Das war wohl nix. Nachdem es in den letzten Wochen schleichend bergab geht mit dem Mildenauer Fußball, erreichen wir gestern bzw. dieses Wochenende den neuerlichen Tiefpunkt. Eigenmächtige Absagen, einfach gar nicht kommen sowie eine fußballerisch dürftige Vorstellung lassen die Luft im Abstiegskampf immer dünner werden.

 

 Zu Gast war man beim Letztplatzierten, dem ATSV Gebirge/Gelobtland. Tja, das Spiel ist eigentlich schnell beschrieben. Circa 80 Minuten des Spiels ist der TSV die bessere Mannschaft, schafft es in dieser Zeit jedoch nicht ernsthafte Torchancen zu erspielen. So musste der Torhüter in 90 Spielminuten einmal bei einem Freistoß durch Marco Siebert ernsthaft eingreifen. Ansonsten hätte Gebirge ohne Torhüter spielen können, da unsere Offensivaktionen in teilweise peinlicher Art und Weise vorgetragen wurden.

 

In der Defensive haben wir größtenteils, gegen eine ebenfalls harmlose Offensive des Gegners, alles im Griff. Trotzdem bekommen wir ein Tor, 43 Minute. Unnötiger Freistoß an der Seitenauslinie. An der Flanke greift unser Torhüter vorbei – ein Spieler der Heimmannschaft, der dahinter steht, kriegt den Ball an die Schulter von wo aus dieser ins Netz kullert. 1:0 kurz vor der Halbzeit. Eigentlich noch genug Zeit um auszugleichen, dazu müsste man sich aber richtig gute Torchancen erspielen.

 

In den letzten 10 Minuten, als wir auf Dreierkette und einem Sechser umstellen – die offensivere Aufstellung bewirkt nach vorn auch nichts mehr – kommt der Gegner noch zu 2-3 Kontermöglichkeiten, mit welchen sie uns eigentlich mausetot schießen müssten. Machen sie aber auch nicht.

 

11 Punkte aus 11 Spielen bis jetzt. Von Zielen, welche wir mal hatten, konnten wir uns schon lange verabschieden. Nach dem gestrigen Tag bleibt eher die Frage, wann alle verstanden haben, dass wir richtig tief im Abstiegskampf stecken. Zumindest dort zeigt unser Gegner gestern, wie man im Abstiegskampf auftritt. Zwar teilweise überhart, haben sie uns jedoch im Übergang Mittelfeld / Offensive im Laufe der zweiten Halbzeit den Zahn gezogen. Mit nun 7 Punkten aus den letzten 3 Spielen sind sie auf einem guten Weg raus aus der Abstiegszone, ohne fußballerisch zu glänzen.

 

Richtige Besserung ist noch nicht in Sicht. Zeigen doch einige Akteure, dass sie offensichtlich keine Lust haben, ernsthaft etwas an der Situation zu verändern. Vielleicht muss man es auch einsehen, dass der Ehrgeiz der letzten Jahre nicht mehr erreicht wird. Im gesamten physischen Bereich liegen alle Spieler weit hinter den Werten der letzten beiden Saisons. Aber wo soll das auch herkommen, wenn Mittwoch’s fast wöchentlich kein Training stattfindet und Freitag‘s 4-5 Spieler der 1. Mannschaft im Training sind….

 

In diesem Sinne.

 

Gute Nacht…Ach nee, Sport frei.

 

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30.10.2016

Zum 5. Mal in Folge  2 Gegentore

 

Die Serie der konstant hohen Gegentoranzahl von mindestens 2 pro Spiel reißt auch im 5. Spiel in Folge nicht. Auch unter verletzungsbedingter Abwesenheit der angestammten Innenverteidigung kann der TSV eine schlagkräftige Truppe, welche den freiwillig aus der Kreisoberliga abgestiegenen Gegner aus Zöblitz und Pobershau, aufs Grün schicken.

 

Die 1. Chance des Spiels gehört auch dem TSV. Marco Siebert schickt Kapitän Kai Morgenstern. Dieser kann seinen Gegenspieler abschütteln, wird dann jedoch rigoros vom Libero der Gäste gestört – Eckball, welcher jedoch nichts einbringt. Ansonsten ist in der Anfangsviertelstunde außer gegenseitiges Abtasten nicht viel zu sehen. Bis zur 12. Spielminute.  0:1 für den Gegner und niemand regt sich mehr so richtig auf. Ist es doch diese Saison schon normal, dass wir erstmal 1-2 Toren hinter rennen.

 

Sinnbildlich auch heute wieder unser Verhalten im Defensiv“verbund“ (wenn man das, was wir da machen, Verbund nennen kann). Haben wir letzte Saison immer wieder den Mitspieler abgesichert, sodass man sofort GEMEINSAM den Ball wieder erobern kann, bricht im Moment die ganze Defensive auseinander, wenn ein Spieler ausgedribbelt bzw. einen Zweikampf verliert.

 

Trotz alledem können wir in der Folge des Spiels den Ball des Öfteren in Richtung gegnerische Hälfte transportieren.  In der 19. Spielminute gar ausgleichen. Julian Kunze schießt aus 17-18m unseren Stürmer Tobias Ziegler ab. Der Torwart unterwegs in die linke Ecke, der Ball durch den Abpraller allerdings in die rechte. 1:1.

 

20 Minuten und 2 richtig guten Einschussmöglichkeiten später ist Mittelstürmer Tobias Ziegler aus stark abseitsverdächtiger Position allein unterwegs Richtung Gästetor. Ohne groß zu überlegen schiebt er die Kugel rechts unten zur 2:1 Führung ein. Spiel gedreht, Halbzeit.

 

Wer denkt, unsere Mannschaft kann aus dieser Situation Selbstvertrauen tanken, hat sich gehörig getäuscht. Die 2. Hälfte, insgesamt erschreckend schwach. Zwischen der 45. und der 70. Spielminute haben wir wenigstens noch Ansätze zum Kontern (zu diesen lädt uns natürlich der Gegner mit einer offensiveren Ausrichtung ein. Bleiben jedoch immer wieder am Libero, dem falschen Handeln des Ballführenden oder Ungenauigkeiten hängen. In der gesamten 2. Halbzeit muss der gegnerische Torhüter einmal eingreifen. Dabei schießt unser Spieler aus 17-18m und spielt den Konter bei Überzahl 3:2 nicht zu Ende.

 

Ab der 70. Spielminute stellen wir dann die sporadischen Vorstöße auch noch ein und hoffen uns über die Zeit zu retten – was ja auch nicht reicht. Nach langem Einwurf fälscht unser Verteidiger den Ball ins eigene Netz ab.  Unglücklich? Ja. Vermeidbar? Ja. Trotzdem geht das Unentschieden objektiv betrachtet in Ordnung. Der Gegner brennt zwar auch kein fußballerisches Feuerwerk ab, ist jedoch in vielen Phasen des Spiels präsenter.

 

Und wir? Treten nach dem Punktgewinn weiter auf der Stelle und haben in Erster Linie Glück, dass von den wenigen Mannschaften hinter uns keiner richtig punkten kann. Irgendwann in den letzten Monaten haben wir das Verteidigen erfolgreich verlernt. Anstatt sich selbst zu hinterfragen, versuchen wir die  Fehler beim Mitspieler zu suchen. Gegenseitiges Anbrüllen und Schuldzuweisungen auf dem Platz bewirken einen tollen Eindruck von außen. Dabei trägt im Moment jeder dazu bei, dass es nicht läuft –jeder.

 

In den letzten Jahren haben wir uns den „Erfolg“ (eigentlich gab’s keinen – außer einer Fair-Play Urkunde ist nichts in Mildenau gelandet) hart erarbeitet. Deswegen ist die momentane Flaute auch gar nicht so überraschend. Wie man da wieder rauskommt, sollte jeder wissen. Gott sei Dank werden am Mittwoch wieder alle die Kabinentür einrennen, um noch einen Platz beim Training zu erhaschen.

 

Nächste Woche geht’s nach Gebirge zum derzeit Letztplatzierten. Unser Kapitän darf nicht mitfahren. Er holte sich seine 5. Gelbe Karte durch Meckern, was die Gesamtsituation definitiv nicht besser macht.

 

In diesem Sinne.

Sport frei.

 

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23.10.2016

 

Wieder ohne Punkte heimgekehrt

 

In Abwesenheit unseres Cheftrainers Lothar Alter  reiste die Mannschaft am gestrigen Sonntag zum Vorjahreszweiten in den Sportkomplex in der Sandgrube. Nachdem man auswärts diese Saison noch keine Bäume ausgerissen hatte (abgesehen von 3 Punkten aus Geyer), sollte in Zschopau nun endlich der Hebel wieder in Richtung Erfolg gedreht werden. Die Heimmannschaft, ähnlich wie der TSV, kommt diese Saison auch noch nicht richtig in Tritt und steht im grauen Mittelfeld der Tabelle. Mit 20 Gegentoren haben sie nach 8 Spieltagen fast genauso viele, wie letztes Jahr in der ganzen Saison über 30 Spieltage – aber bei unserem TSV sieht es ja ähnlich aus.:-(

 

Zum Spiel: 3.Spielminute und zum 1. Mal schnellt der Puls in Grenzregionen. Langer Ball Richtung eigenes Tor. Eigentlich leichte Beute für unseren Keeper – eigentlich. Der Ball landet trotzdem vor den Füssen des BSG Stürmers, welcher vor sich das leere Tor hat und den Ball an den Pfosten knallt. Den wieder ins Feld springenden Ball bekommt unser Torhüter dann dorthin, wo er hingehört, seine Hände. Gut Lapsus des Spiels überstanden, nun kann’s losgehen.

 

Die erste Viertelstunde gehört trotzdem klar dem Heimverein aus Zschopau. Torhüter Max Winkler und dem ein- oder anderen Verteidigerbein ist zu verdanken, dass es weiterhin 0:0 steht. Nach der „Drangphase“ des Heimvereins fangen wir an Fußball zu spielen. Zuerst können wir Gregor Zucker gut auf links freispielen. Nachdem er den Verteidiger umkurvt, läuft er, gefolgt von diesem, aus halblinker Position Richtung Tor. Sein Abschluss geht jedoch übers Tor.

 

Kurze Zeit später, Alexander Kunz legt den Ball am „letzten“ Mann der Heimmannschaft vorbei und wird vor dem Sechzehner gestoppt. Der Schiri pfeift sofort auf Freistoß und gibt dem Verteidiger die Gelbe Karte. Die Frage stellt sich schon, wer da hätte noch eingreifen können? Eigentlich die Vereitelung einer klaren Torchance. Der gut getretene Freistoß von Marco Siebert wird vom Torhüter noch um den Pfosten gelenkt. Allgemein wirken wir in dieser Zeit (20. – 35. Spielminute) des Spieles etwas wacher und agiler als die Motoren, schaffen es aber auch nicht, die richtige Durchschlagskraft nach vorn zu entwickeln.

 

Defensiv? Zwar bleibt Zschopau immer wieder gefährlich, kommt jedoch nicht mehr zu solch eindeutigen Chancen, wie in der Anfangsviertelstunde. Mit 0:0 geht es in die Kabine – irgendwo leistungsgerecht – das Ergebnis hätte können jedoch bereits in beide Richtungen ausschlagen.

 

Die 2. Halbzeit beginnt mit einer kleinen taktischen Veränderung. Am prinzipiellen Spiel verändert sich jedoch nichts. Wir tauchen immer mal wieder am gegnerischen Sechzehner auf, der Gegner kann sich ebenfalls einige Male über seine gute linke Seite Richtung TSV Tor aufmachen.

 

Im letzten Jahr ging das Spiel in Zschopau leistungsgerecht 0:0 aus, weil beide Offensivreihen an den guten Viererketten scheiterten – dieses Mal nicht. Die 60. Spielminute: Über ihre linke Seite spielen sich die Zschopauer bis in unseren Sechzehner und können den Mittelstürmer mustergültig bedienen. Dieser muss den Ball nur noch aus Nahdistanz über die Linie schieben. 1:0 für den Gastgeber und irgendwie das gleiche Problem, der letzten Wochen- Wir kriegen einfach nicht den Zugriff auf die direkten Gegenspieler. Sei es das 2. Gegentor gegen Drebach, das 2. Tor in der Vorwoche in Ehrenfriedersdorf – wir machen diese Saison dem Gegner das Tore erzielen einfach viel zu leicht.

 

Zumindest könne wir kurze Zeit später antworten. 68. Spielminute: Gregor Zucker zieht mit Ball quer zum Sechzehner von der Außenbahn in die Mitte und schließt Richtung Tor ab. Nachdem ein Zschopauer Spieler den Ball abfälscht, landet dieser zum 1:1 in den Maschen.

 

In der Folgezeit entwickelt sich ein offenes, jedoch von beiden Seiten kein tolles Spiel. Sowohl wir, wie auch Zschopau haben 1-2 Halbchancen, Freistöße und Torschüsse. In der 86. Spielminute kommt es dann knüppeldick für den TSV. Wenn’s nicht läuft, läuft’s halt nicht. 2:1 für die BSG. Das Heimteam schießt sich aus der Krise, der TSV rutscht ein Stück weiter hinein. Die letzten 5 Minuten spielen wir mit 3er Kette und nur noch einem Sechser. Die Brechstangenvariante bringt zwar ein optisches Übergewicht, jedoch keine Riesenchance. So endet die Partie mit 2:1.

 

Nächste Woche geht’s endlich wieder daheim ran, dann gegen den Kreisoberliga-Absteiger aus Zöblitz-Pobershau. Diese stehen mit 15 Punkten auf Platz 4 der Tabelle und werden genauso keine leichte Aufgabe sein. Trotzdem müssen daheim die 3 Punkte aufs Konto!

 

Bis dahin.

Sport frei.

 

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16.10.2016

Wie in der Vorwoche konnten wir mit dem 1. Angriff bereits das 1:0 für uns verbuchen.  Leider konnten wir in der Folgezeit nicht an letzte Woche anknüpfen. Ohne die nötige Laufbereitschaft sah unser Spiel doch ziemlich ideenlos aus. Zwar bitter, aber folgerichtig bekommen wir nach 17min. mittels Sonntagsschuss aus knapp 20m den Ausgleich.

Anfang der 2. Hälfte: nach Ballverlust an der Mittellinie ist unsere rechte Seite komplett offen. Der Gegner lässt sich nicht lange Bitten und spielt sich durch zum 2:1.

Nachdem man nun gegen den Tabellenvorletzten keine Punkte heimschaffen konnte, kann sich jeder Spieler selbst überlegen, wo der Blick hingeht. Auf den Abstiegsplatz sind es noch 3 Punkte. Weitaus weniger als als zum mittlerweile enteilten Aufstiegsplatz.

In diesem Sinne.
Sport frei.

 

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09.10.2016

Verdienter Heimsieg

Nachdem in den letzten Wochen der Blick auf die Tabelle nicht wirklich unseren Ansprüchen genügen konnte, musste heute gegen die Reserve der Drebach/Falkenbacher ein Heimsieg her, um diese und eventuell andere Mannschaften nicht enteilen zu lassen. Prinzipiell galt es, nicht alles in den letzten Wochen schlecht zu reden, 2 Siege und eine unnötige Niederlage in Borstendorf standen zu Buche. Aber reden hin oder her, was zählt ist auf dem Platz, gemessen wird man immer noch an Ergebnisse.

Endlich konnten wir das, was wir vorher ansprechen und machen wollen auch mal auf dem Platz umsetzen. Resultat 3:0 nach 15 Spielminuten für den TSV. 1:0 nach 5. Spielminuten. Mit dem ersten richtigen Vorstoß kommt Enrico Köhler aus 6-7m frei zum Schuss und verwandelt. Nur Bruchstücke später: Über die rechte Seite gut durchgespielt, kommt am Sechzehner der Seitenwechsel auf Linksaußen Julian Kunze. Nach Ballmitnahme folgt ein Schlenzer ins lange Eck – 2:0.
15. Spielminute: Nachdem wir die Spielkontrolle übernommen haben und der Gegner bis dahin sehr tief zu verteidigen versucht, schieben sie erstmals in unsere Viererkette und bauen Pressing auf. Nach Doppelpass am eigenen Sechzehner kommt der Ball nach vorn – ein weiterer Doppelpass an der Mittellinie und Spielmacher Enrico Köhler ist allein unterwegs Richtung Gästetorhüter. Da dieser außerhalb des Sechzehners steht kommt der direkte Abschluss kurz nach der Mittellinie. Der Ball fliegt über den Torhüter ins Netz. 3 Angriffe – 3 Tore. Was uns in den letzten Jahren nie gelingt, klappt heute in der Startphase des Spieles mustergültig.

In der Folgezeit ruhen wir uns etwas auf dem Geleisteten aus. Resultat: Der Gegner kommt langsam ins Spiel und wir nicht mehr zu richtig guten Torchancen. In der 26. Spielminute dann ein gerechtfertigter Elfmeter für die Gäste. Dieser straff, aber genau auf die Mitte geschossen – Torhüter Tobias Ziegler kriegt die Beine noch zusammen und hält den Ball – fliegt aber in der Folge auf diesen – so kann jeder zusehen wie der Ball in Zeitlupe über die Linie rollt. 3:1 –Und leichte Verunsicherung auf Seiten von Grün-Weiß ist sichtbar. In der Folgezeit schiebt der Gegner ihr Spiel weiter nach vorn, stört uns bereits in der Abwehr und lässt uns somit nicht mehr vollends zur Entfaltung kommen.

Kurz vor der Pause dann ein ordentlicher Nackenschlag. Nach richtig starken 30. Spielminuten und einem Elfmeter für den Gegner bekommen wir quasi mit dem Pausenpfiff das psychologisch Beschissene 3:2. Im Mittelfeld sind die Abstände zwischen den Spielern zu groß, sodass die Drebacher relativ problemlos durchkombinieren können. Schlussendlich kommt ein hoher Pass über die Viererkette. 4 Personen gehen Richtung Ball: 2 Verteidiger, unser Torhüter und 1 Stürmer. Resultat: Der Stürmer kommt an den Ball und lupft über unseren Torhüter zum 3:2. Sch….e

In der Halbzeitpause daran erinnert, wie wir das Spiel begonnen haben. Also Kopf hoch, Brust raus und ab aufs Spielfeld einiges am Ergebnis gerade rücken. Gedauert hat es bis zur 60. Spielminuten. Freistoß von der Mittellinie Richtung rechten Torpfosten getreten. Dort kommt Rechtsaußen Gregor Zucker eingelaufen, hält den Fuß ran und schiebt ein zum 4:2. Zur 70. Minute stellt der Gegner dann um, spielt teilweise mit 5 Stürmern. Das lädt uns natürlich zum Kontern ein. Und wenn es schon einmal funktioniert mit dem Tore schießen, stechen dann auch gleich die ersten beiden Konter. 73. Minute Alexander Kunz allein vorm gegnerische Torhüter schiebt links unten ein. Nur eine Minute später Marco Siebert ebenfalls im Eins gegen Eins mit dem Gästetorhüter – rechts unten und der 6:2 Endstand.

Fazit: Ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, jedoch passte heute auch viel zusammen. Dass wir mit den ersten 3 Torchancen 3 Tore erzielen ist schön, aber in Mildenau beim besten Willen nicht üblich. Auch nach der Pause, als der Gegner das Risiko nach vorn erhöht, haben wir sofort wieder die „richtige“ Antwort mit 2 Toren parat. Die Reserve der Drebacher (mit ziemlich niedrigem Altersschnitt; 6-7 Spieler unter 20) waren auch nicht 4 Tore schlechter als der TSV. Den Anfang etwas verschlafen, machten sie uns zeitweise das Spiel richtig schwer. Das junge Team wird sicherlich noch einige Punkte im Laufe der Saison holen.

Nächste Woche geht’s für uns nach Ehrenfriedersdorf. Diese konnten etwas überraschend in Zschopau den ersten Dreier einfahren.

Bis dahin.
Sport frei.

 

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01.10.2016

Gut, dass auch diese Woche 2 Tage zwischen Spiel und Verfassen des Spielberichtes liegen. So konnte man das Erlebte erst einmal setzen lassen und nicht sofort die „Wut“ über die eigene Leistung und anderer am Spielgeschehen beteiligter Personen Luft machen.

Zum Spiel: Mit einer Veränderung (Anke für Zucker) starteten wir in die Partie. Die ersten 30. Minuten waren relativ ausgeglichen und was ganz wichtig war: Wir, von der ersten Minute an, in der Partie. Defensiv hatten wir zwar ein, zwei kleinere Wackler, die Stürmer des Gastgebers konnten ihre Schüsse zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mal im Ballfangzaun unterbringen. Offensiv? Ein Freistoß von Alexander Kunz. Der satte Schuss springt im 5-Meter-Raum und wird damit zum Problem für den Heimkeeper, welcher aber die Hand noch an den Ball bringt und diesen um den Pfosten lenkt. Die 2. Chance: nach Schuss aus der 2. Reihe durch Felix Meyer geht der Ball an die Latte und springt zurück ins Feld, dort köpft Mario Reim den Ball sofort wieder aufs Tor, leider aber in die Hände des Torhüters. Eine gute Konterchance wird uns vom Schiedsrichter zurückgepfiffen, da er nicht abwartet, wer zum Ball geht, sondern sofort Abseits entscheidet. Eine absolut unglückliche Situation, welche in der 2. Halbzeit nochmal in ähnlicher Weise passiert.

In der 28. Spielminute geht der Gastgeber mit 1:0 in Führung. Unser Torhüter kann im Sechzehnmeterraum einen Ball nicht festhalten und lässt diesen aus den Händen gleiten. Der anlaufende Stürmer sagt Danke und schiebt ins leer e Tor ein. Nach 10 Minuten Leerlauf dann die spielentscheidenden 5 Minuten. 
42 Spielminute: Nach Ballverlust im Spielaufbau kommt Borstendorfs Stürmer an unserem Sechzehner frei Schuss. Der Ball landet unhaltbar für unseren Torhüter rechts unten im Netz 2:0. Nur 2 Minuten später. Hereingabe von rechts. Unser Verteidiger kommt vorm anlaufenden Stürmer an den Ball und spitzelt diesen noch weg, leider jedoch ins eigenen Netz 3:0. –Halbzeit-

Nach Umstellungen in der Aufstellung will man in der 2. Halbzeit nochmal angreifen und kommt immer wieder zu guten Torgelegenheiten. Kopfball Meyer, Fernschuss Kunz, Kopfball Reim mit Nachschuss. Das gegnerische Tor scheint heute einfach zugenagelt zu sein. Borstendorf im Laufe der gesamten Halbzeit immer wieder mit Kontern, welche die logische Konsequenz unserer offensiven Ausrichtung sind. Diese verpuffen jedoch auch alle. Nach 58 Minuten darf dann Borstendorfs Kapitän nach einem geistigen Aussetzer (Schlag ins Gesicht) duschen gehen. Gesehen durch den Linienrichter auf der anderen Seite des Spielfeldes. Dieser musste, wie auch in der 1. Halbzeit passiert, dem Schiedsrichter die wichtigen Entscheidungen abnehmen. Nun gut, können wir ab diesen Zeitpunkt zumindest unter fairen Bedingungen 11 gegen 11 weiterspielen. Nützt uns nur nicht wirklich viel, sind wir doch heute nicht in der Lage, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Erst in der 90. Spielminute können wir den Ehrentreffer per Strafstoß durch Marco Siebert erzielen. Nach einer Hereingabe von rechts nimmt der gelb vorbelastete Innenverteidiger den Ball mit Hand an. Elfmeter für uns, keine gelb-rote Karte für Borstendorf. Wahrscheinlich ausgleichende Gerechtigkeit, da unser Kapitän auch im Laufe des Spiels den Platz hätte mit gelb-rot verlassen müssen.

So endet die Partie mit 3:1 gegen uns. Eine 5-minütige Schwächephase + Abschlussschwäche sorgen dafür, dass wir dieses Spiel verlieren und diese Saison nicht richtig in Tritt kommen. Da liegt dann Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Nächste Woche geht es daheim gegen die Zweitvertretung der Krokousblüten aus Drebach. Dieses mal wieder Sonntag.

 

Bis dahin.
Sport frei.

 

 

 

 

 

 

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24.09.2016

Nach verpatztem Start wieder in Normalform

Nachdem wir bereits in der Vorwoche mit einem 0:1 Sieg in Geyer aus dem Tabellenkeller klettern konnten, wollten wir diese Woche natürlich nachlegen und daheim einen Sieg gegen die Zweitvertretung des VFB Annaberg holen. Aufgrund des Kartoffelfestes und damit verbundenen Vorfällen mit übermotivierten Feuerwehrleuten wurde das Spiel auf Samstag vorverlegt , um den Besucherandrang zum Sonntag aus dem Weg zu gehen.

Zum Spiel: Zur Überraschung der Zuschauer und auch einiger Spieler stellte unser Trainer die Defensive um. Die beiden angestammten Innenverteidiger rutschen einen Platz nach vorn und übernehmen die „Schaltzentrale“ Defensives Mittelfeld. Nach dem Motto:“never change a winning team“ wird die Innenverteidigung vom Geyer Spiel mit A. Kunz und M. Steinert wieder so aufs Feld geschickt. Zielstellung? Defensiv, wie in der Vorsaison, alle gegnerischen Angriffe abwehren und auf der Sechserposition mehr zweite Bälle holen, um den Gegner frühzeitig wieder vom Ball zu trennen.

Nach kurzer Abtastphase übernehmen wir mehr und mehr die Rolle das Spiel zu gestalten. Mit der 1. Ecke im Spiel nach 12 Minuten schießen wir auch schon das 1:0. Während unsere Spieler noch klären, wer wohin geht, schlägt unser Linksaußen Gregor Zucker bereits die Ecke rein. Julian Kunze realisiert das noch und rennt Richtung Tor – der Rest guckt sich am Sechzehner verdutzt an. Jedoch kein Problem, da Julian Kunze den Ball mit Kopf, Körper, Hand und Fuß am Torhüter vorbei über die Linie drückt. In der Folge kommen wir in der 1. Halbzeit zu mehreren guten Chancen. Allein durch Abschlüsse im gegnerischen Sechzehner durch Zucker, Reim, Kunz und Siebert hätten wir das Ergebnis in die Höhe schrauben können. Hätten… Am Ende einer guten 1. Halbzeit steht ein 1:0 zu Buche – eigentlich zu wenig.

Auf der Gegenseite? Unser Torhüter musste keinen ernsthaft gefährlichen Ball halten. Die Stürmer des VFB hadern mit der robusten Spielweise unserer Innenverteidigung und fordern des Öfteren den ausbleibenden Pfiff des Schiedsrichters.

Die obligatorische Ansprache unseres Coaches zur Halbzeit ist heute auf 2 Sätze begrenzt, da der Kreisverband die Fair-Play Auszeichnung der letzten Saison vornimmt sowie den Kreispokal auslost. Die Kapitänin unserer E-Jugend hat dabei ein glückliches Händchen und beschert uns im Viertelfinale die Erstvertretung der Kreishauptstadt. Somit kommt es zum ersten Mal seit langer, langer Zeit zu einem Pflichtspiel zwischen uns und dem VFB Annaberg. Dieses Spiel findet übrigens, wenn die Witterung mitspielt, am 27.11.2016 auf dem heimischen Sportplatz in Mildenau statt. Aber weiter zum heutigen Spiel.

In Hälfte 2 ändert sich der Spielverlauf nicht wirklich. Nach 4 gespielten Minuten setzt sich Gregor Zucker auf der linken Seite durch und legt zurück auf Stürmer Marco Siebert, welcher den Ball aus 12m links unten einschiebt – 2:0. Nochmal 5 Minuten später: Flanke von rechts in den Strafraum der Annaberger. Diese wird vom Verteidiger per Kopfball geklärt. Den zweiten Ball fängt Sechser Felix Meyer 20m vorm Tor ab und schießt einfach mal Richtung Tor. Ein Verteidiger fälscht den Ball ab und macht ihn so unhaltbar für den Torhüter – 3:0. Auch danach sind noch Chancen da, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Der VFB kommt jetzt auch öfter vor unser Tor, sodass unser Keeper ab und an eingreifen muss. Alles in Allen aber ein ungefährdeter Heimsieg.

Nächste Woche spielen wir abermals Samstag. Da geht es zum Überraschungsteam der laufenden Saison nach Borstendorf. Anstoß auf der Flossmühler Höhe ist bereits um 14:00 Uhr.

p.s. Bilder gibt’s diese Woche leider keine. Die Technik wollte nicht so ;-)Nächste Woche sollte alles wieder funktionieren.

 

Bis dahin.
Sport frei.

 

 

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Gestern Nachmittag kam es zum gemeinsamen "Training" unserer F- und E-Jugendlichen in Form eines Trainingsspiels. Das Ergebnis war nach 3 x 20 Minuten + Elfmeterschießen absolut nebensächlich. Viel mehr ging es um den Spaß für die Kids und die ein oder andere Erkenntnis für die Trainer.

 

Ein Nachmittag der sicherlich im Laufe der Saison nochmal wiederholt wird.

18.09.2016

Aufgrund des anhaltenden Dauerregens und einiger angeschlagener bzw. gesperrter Spieler spürte man beim Treff am Sonntag Mittag, dass Viele einen Spielausfall gern angenommen hätten. Andererseits hatte die Mannschaft etwas gutzumachen und es sich nicht verdient Gegner und Wetter aussuchen zu dürfen. Soviel zum Vorwort!

Der Vorgabe des Trainers nach, kompakt zu agieren, wurde dem ein oder anderen Grün-Weißen das Betreten der gegnerischen Hälfte untersagt. Diese umzusetzen fiel dann relativ leicht, da die Seitenwahl ergab, dass man auf der 'Kuhweide' zunächst bergauf spielte und den Angriffsschwung der Gastgeber erwartete. Von Anfang an ging es auf dem nassen Geläuf kampfbetont, aber fair und spielerisch durchaus sehenswert zur Sache. Während gute Steilpässe des Gegners durch die Abwehr und unseren Patrick im Tor gemeinschaftlich entschärft werden konnten, wurde man selbst durch schnell vorgetragene Konter und Standardsituationen mit guten Abschlüssen gefährlich. So scheitert Gregor mit 2 tollen Schüssen am Torwart und Alex fliegt nach Ecke freistehend knapp unter dem Ball hindurch. Der torlose Gang in die Kabine zur Halbzeit war für die Unseren als Erfolg zu werten. Wechselbedarf entstand nur, um die fleißigen, gelbbelasteten 6er zu schützen und dem guten Schirigespann Hilbig, Mauersberger und Dienelt die verhältnismäßig einfache Arbeit nicht zu erschweren.

Mit unvermindertem Schwung gelang es bergab nun seinerseits ein Chancenübergewicht zu erarbeiten. Letztlich dauerte es jedoch bis zur 75. Minute ehe etwas Zählbares herauskam. Nach weitem Freistoß von Alex brachte unser Kapitano die Fußspitze an den Ball, um ihn mustergültig in den Lauf des Stürmers hinter die Abwehr zu legen. Marco, der vorher einige Male die Zuspiele knapp verpasste, konnte diesen Ball durch Kreuzen an der Strafraumgrenze vorm Gegenspieler behaupten und ihn unter dem zum Handeln gezwungenen Gästekeeper hindurch zur verdienten Führung einschieben. Die verbliebene Spielzeit war geprägt von Kampf um jeden Ball, wobei auf beiden Seiten nur noch platz- und erschöpfungsbedingte Zufallsprodukte für Gefahr sorgten. Auf unserer Abwehr und Torhüter Patrick war heute jedoch immer Verlass.

Es blieb beim knappen Sieg, der aufgrund taktischer Disziplin und gemeinschaftlich kämpferischer Leistung verdient erarbeitet wurde. Von Spiel zu Spiel denkend und unter der Woche fleißig trainieren und wo nötig noch regenerieren...so muss es weitergehen bei Grün-Weiß!

In diesem Sinne.

Sport frei.

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11.09.2016

Fehlstart perfekt

 

Nachdem in der letzten Wochen viel über die sportliche Situation unseres TSV geredet wurde, meinte man schon, dass ein Großteil des Teams verstanden hatte, dass man in der Liga zulegen muss. Dachte man. Denn was dann zum sonntäglichen Punktspiel passierte, zeigte anderes auf. Deshalb heute eine Aufarbeitung der anderen Art.

 

Wie war die Voraussetzung? Unsere Gäste aus Pockau haben in der Saison 2016/17 noch kein Spiel verloren, stehen wie wir im Pokalviertelfinale und führen die Tabelle der Kreisliga an. Demnach reisten sie mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an. Und dennoch kann man auch nach dem Spiel behaupten, dass uns da keine Übermannschaft begegnet ist. Gerade auf den Außenverteidiger Positionen, wo wir ein Geschwindigkeitsplus hatten, konnten wir des Öfteren hinter die Abwehr gelangen und sie dort ausspielen.

 

Was bleibt jedoch am Ende? Ein verdienter 2:4 Sieg für die Gäste. Hielt uns Pockau doch den Spiegel vor. Mit ähnlicher Ausrichtung, wie wir gegen Schwarzenberg in der Vorwoche gespielt hatten. Tief stehen und immer wieder Nadelstiche nach vorn setzen. Und uns ging es wie Schwarzenberg in der Vorwoche. Mit dem Ballbesitz konnten wir absolut gar nichts anfangen. Fehlende Bewegung in allen Mannschaftsteilen ließ unser Spiel doch sehr erlahmen. Resultat: Nur noch lange Bälle Richtung Eckfahne, wo zwar unsere Flügelspieler das ein oder andere Mal gefährlich wurden, jedoch auf Dauer ziemlich ideenlos und vorhersehbar.

 

Defensiv? Das Prunkstück der letzten Saison wackelt gehörig. 4 Gegentore daheim sind einfach viel zu viel. Die 4er Kette steht bei weiten nicht so sattelfest wie sie soll. In 3 Ligaspielen haben wir bis jetzt 10 Gegentore kassiert. Im Vergleich haben wir diese Marke in der Vorsaison am 13. Spieltag überschritten. Hinzu kommt noch, dass wir bei 2 der 4 Gegentore bereits im Mittelfeld überrannt werden und gar nicht in die Position der letzten Saison kommen, wo wir nach Ballverlust durchweg mit 7-8 Spieler hinter dem Ball stehen. Bei Gegentor 1 ist das Verhältnis mit 3 Stürmer gegen 3 Verteidiger noch ausgeglichen (eigentlich ein Witz bei Spielstand 0:0 und 10 Spielminuten auf der Uhr). Beim 3. Gegentor brechen dann läuferisch alle Dämme, als das Verhältnis 2 Verteidiger gegen 4 Angreifer auf den Kopf gestellt wird.

 

Offensiv? 4 der 6 Saisontore wurden von unseren Innenverteidigern geschossen. Hinzu kommt ein Eigentor von Königswalde und ein Stürmertor. Verdrehte Welt. Die Defensive bekommt hinten die Angriffe der Gegner nicht verteidigt, zeigt aber dann der Offensivreihe, wie vorne Tore geschossen werden. Ansonsten viel Stückwerk, zu wenig Bewegung ohne Ball. Fehler werden eher bei anderen gesucht, als die eigene Leistung zu hinterfragen, denn die war von allen 14 Spielern nicht gut. „Das war doch dein Gegenspieler“ oder ähnliche Sätze werden dann nach dem Spiel noch verteilt.

 

Warum hat das letzte Saison zumeist sehr gut funktioniert? Warum letzte Woche gegen Schwarzenberg? Ruhen wir uns noch aus auf unserer guten letzten Saison und denken Spiele gegen Buchholz und Pockau machen wir im Vorbeigehen? So wird es schwierig, diese Saison ein Wörtchen mitreden zu wollen. Da klafft momentan eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

 

Klassisch zum Spiel dezimieren wir uns noch selbst in Form einer gelb-roten Karte. Für uns geht es nächste Woche nach Geyer, wo der TSV seit Jahren keine Punkte mehr geholt hat. Vielleicht können wir dort den Hebel wieder umlegen, Bewegung ins gesamte Spiel bringen und im Idealfall auch noch 3 Punkte mit nach Hause bringen. Angebracht wär‘s.

In diesem Sinne.

 

Sport frei.

 

#Das eine Foul hast du frei. Beim nächsten gibt’s aber eine Karte.

 

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04.09.2016

Pokalviertelfinale wartet

 

Die Auslosung des Pokal-Achtelfinales in der Vorwoche hatte für uns mit dem FSV B/W Schwarzenberg einen ziemlich schweren Brocken parat. Trotzdem rechneten wir uns Chancen aus, hat doch seit dem 14.09.2014 (1:2 gegen die Spvgg Neundorf-Wiesenbad) keine Mannschaft mehr ein Pflichtspiel in Mildenau gegen uns gewinnen können. Nachdem in der Vorwoche die Verletzten- und Angeschlagenenliste bedenklich angestiegen war, konnten sich diese Woche Florian Winkler, Felix Meyer und Julian Kunze wieder voll einsatzfähig zurückmelden. Zusätzlich stoßen Hendrik Anke und Michael Löser zum Team dazu. Der Voraussetzungen Schwarzenberg einen ordentlichen Kampf zu liefern, waren geschaffen, nun musste der Wille nur noch in die Tat umgesetzt werden.

 

Zum Spiel: Die Anfangsphase des Spiels gehört eindeutig den Gästen. Bereits frühzeitig setzen sie uns in der Abwehr unter Druck und schnüren uns doch gehörig in der Verteidigung ein. Daraus resultierten bereits in der Startphase 4 Eckbälle für die Gäste. Nach 10-15 Minuten können wir uns so langsam nach vorn befreien und setzen die 1. Nadelstiche in Richtung gegnerisches Tor. Der Schiedsrichter legt die Messlatte für Foulspiele und daraus folgende Verwarnungen auch sehr weit oben an, als Alexander Kunz beim Dribbling im Mittelfeld auf Kniehöhe getroffen wird gibt es zwar Freistoß, auf die folgerichtige Gelbe Karte warten jedoch alle vergeblich. Zwischen der 25. Und 35. Spielminute dann die wahrscheinlich stärkste Phase des Spiels. Zuerst kann Alexander Kunz nach Vorarbeit auf der rechten Seite den Ball mittels Flachschuss aus ca. 20m im rechten unteren Eck zur 1:0 Führung versenken. Danach ist die Verteidigung der Gäste für geraume Zeit von der Rolle. Marcus Schreiter geht von rechts allein durch die Verteidigung, überlupft den letzten Mann, legt sich den Ball am Torhüter vorbei und schiebt Richtung leeres Tor. Ein mitgelaufener Verteidiger kann den Ball jedoch noch vor der Linie klären. Kurze Zeit später: Eckball für uns. Der Ball fliegt an Freund und Feind vorbei und landet schließlich beim 2-3m vorm Tor stehenden Julian Kunze. Überrascht dass der Ball durchkommt, geht sein Schuss übers Tor.

 

Auf der Gegenseite: Schwarzenberg hat mehr Ballbesitz und spielt definitiv kontrollierter hinten raus als wir. Chancen in Halbzeit 1 gibt es jedoch nicht viele. Ein Lupfer des Angreifers, welcher am Tor vorbeigeht sowie ein Fernschuss der an unsere Querlatte knallt. Ansonsten viel Ballbesitz, wenig Ertrag – Das Chancenplus liegt auf Seiten des TSV.

 

-Halbzeit-

 

In Hälfte 2 passiert was passieren muss. Der höherklassige Gegner übernimmt mehr und mehr das Zepter, wir stehen tief und versuchen mit einem Konter doch noch das erlösende 2:0 zu erzielen. Und die Chancen waren da. Julian Kunze allein Richtung gegnerischen Torwart unterwegs – gehalten. Florian Winkler scheitert ebenfalls. In der Defensive sind wir ebenfalls stark gefordert, jedoch macht der Gegner uns das verteidigen oft recht einfach. Bis 30-35m vorm Tor lassen wir sie anlaufen, um dort dann geballt mit 2 4er Ketten zu stehen. Nur selten gelingt es Ihnen sich flach durchzuspielen. Zumeist kommen dann länge Bälle, welche von der Verteidigung geklärt werden können. Genau bei 3 Aktionen sind wir unaufmerksam, zweimal kann sich der Gast durchkombinieren und taucht vor Torhüter Max Winkler auf, beide Male bleibt unser Torhüter Sieger. Einmal muss er jedoch hinter sich greifen. Mit einem Doppelpass wird unsere Mitte aufgerissen, Schwarzenbergs Libero kommt am Sechzehner zum Schuss und lässt Max Winkler keine Chance. 1:1 in der 78. Spielminute.

 

Als sich dann unser Kapitän in der 90. Spielminute mit gelb-rot vom Platz verabschiedet, hat wohl kaum noch einer an die grün-weiße Sensation geglaubt.

 

Die Verlängerung ist auch schnell erzählt. Wir stehen in Unterzahl um den eigenen Sechzehner, es entwickelt sich nun eher ein Handballspiel. In Hälfte 1 der Verlängerung kann Schwarzenberg 2 gefährliche Schüsse aus der Distanz ablassen. Beide knallen abermals an unsere Querlatte. Entlastung – kaum… Aber nach 105 gespielten Minuten steht es weiterhin 1:1 und die Hoffnung lebt, sich ins Elfmeterschießen zu retten.

 

Die 2. Hälfte der Verlängerung: Schwarzenberg wird noch offensiver, will das Spiel nicht als Lotterie vom Elfmeterpunkt beenden. Dadurch kommen wir doch nochmal zu Konterchancen und können mit dem 1. Nadelstich den Spielverlauf der Verlängerung komplett auf den Kopf stellen. Nach Annahmefehler von Schwarzenbergs Verteidiger kann Stürmer Florian Winkler sich den Ball nehmen und allein Richtung Gästetorwart laufen. Zum Glück für alle Grün-Weißen versucht er nicht wieder einen Lupfer anzusetzen, sondern sieht den mitgelaufenen Innenverteidiger Alexander Kunz, welcher den Ball noch aus Nahdistanz über die Linie drücken muss. 2:1 in Unterzahl und noch 10 Minuten durchhalten.

 

In den 10 Minuten schießen die Gegner 2 Tore. Das erste Tor: Schuss aus ca. 16m Richtung linkes unteres Eck. Unser Torhüter kann parieren, jedoch den Ball nicht festhalten. Die Hereingabe des angelaufenen Stürmers wird dann von unserem Innenverteidiger ins eigene Netz geklärt. Zum Glück zeigt der Linienrichter sofort an, dass der gehaltene Ball bereits die Torlinie überquert hat – Ecke für die Gäste. Denkste ;-) Der Schiedsrichter zeigt  zur Verwunderung aller auf den Abstosspunkt . In der Schlussminute kann ein Spieler der Gäste nach einer Flanke den Ball ins Netz köpfen. Hier hat die „Abseitsfalle“ tadellos funktioniert, standen in dieser Situation doch 4 Spieler der Gäste im Abseits.

 

So gewinnen wir am Ende gegen den FSV B/W Schwarzenberg 2:1 nach Verlängerung. Wenn man gerade die Verlängerung betrachtet, müsste man das Ergebnis als ziemlich glücklich abstempeln. Im Umkehrschluss kann es zur Halbzeitpause bereits 2:0 oder 3:0 für uns stehen, denn da lag das Chancenplus ganz klar auf unserer Seite.

Nachdem wir uns letztes Jahr intern stark über die endlose Saison beschwert haben, verlängern wir durch Erfolge die diesjährige abermals. So dürfen wir am 26./27.11. das Erzgebirgspokal-Viertelfinale spielen – und ich denke, jeder in Mildenau freut sich darauf ;-)

 

In diesem Sinne.

Sport frei.

 

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28.09.2016

Fehlstart perfekt

 

Nachdem wir in der Vorwoche bereits gegen Buchholz antreten durften, wussten wir prinzipiell, was uns erwartet. Nach dem „Hinspiel“ war eigentlich klar, dass Buchholz versuchen wird, uns früh zu attackieren und uns in der Abwehr zu  Fehlern zu zwingen. Da wir uns darauf einstellen konnten, sollte dies eigentlich kein Problem sein. Problem jedoch war, dass nach dem Freitagstraining sich alle 4 Spieler unserer Viererkette verletzt abmelden. Das im Enddefekt 3 von 4 Spielern verletzt auf dem Platz standen, hat niemandem ernsthaft geholfen. Zu offensichtlich doch, dass es nicht geht. Hoffen wir, dass bis zum nächsten Ligaspiel in 2 Wochen gegen Pockau-Lengefeld daheim alles wieder i.O. ist. Dies soll beim besten Willen auch keine Ausrede sein, haben wir im Spiel doch zeitweise bewiesen, dass wir die bessere Mannschaft sind – jedoch nur zeitweise.

 

Das Spiel ging los, wie nahezu jedes TSV Spiel der Saison 2016/17, mit einem Gegentor. Vorbei die Zeiten in denen wir keine Gegentore zulassen. Momentan heißt es Woche für Woche einem Rückstand hinterherrennen. In der 2. Spielminute spielt sich Buchholz’s Linksaußen bis auf die Grundlinie durch und spielt den Ball flach auf den Fünfmeterraum, wo ein Stürmer den Ball unbedrängt zum 1:0 einschieben kann. Auch in der Folgezeit kommt Buchholz immer wieder – speziell über ihrer rechten Seite – zu gefährlichen Chancen.

 

Ab der 25. Spielminute können wir endlich das Zepter übernehmen und kommen zu einigen Chancen. In der 34. Minute dann der Ausgleich. Nach Flanke von Marcus Schreiter nimmt unser Außenläufer Gregor Zucker den Ball im Sechzehner an und schiebt den Ball auf den besser postierten Alexander Kunz quer. Sein Schuss aus ca. 16m schlägt rechts unten zum 1:1 ein. Nach dem man über links bis vors Tor kam, kann Florian Winkler den Torwart umkurven und zum 1:2 einschieben.  Nach einigen Diskussionen zwischen der Buchholzer Verteidigung, Linienrichter und Schiedsrichter, entscheidet letzterer auf Tor. Buchholz war zu diesem Zeitpunkt des Spiels doch ziemlich von der Rolle. Wir verpassen gleich noch das 1:3 nachzuschieben und fressen mit Pausenpfiff ein absolut unnötiges Tor.

Anstatt die letzte Minute runterzuspielen, der Gegner greift uns in der Verteidigung nicht mal an, sondern wartet selbst nur auf den Halbzeitpfiff, versuchen wir mit langen Bällen (hat wie immer sehr gut geklappt) vors gegnerische Tor zu kommen. Resultat: Ball weg, den gegnerischen Konter schwach verteidigt und folgerichtig verdient den Ausgleich kassiert.

 

 

Die 2. Halbzeit ist schnell erklärt. Die Abwehr befindet sich in akuten Auflösungserscheinungen. Die Gegentore fallen trotzdem durch Freistoß und Strafstoß. Bei unzähligen Vorstößen der Heimelf aus dem Spiel heraus, gelingt es ihnen nicht, ein Tor zu erzielen.

 

Spätestens nachdem einer unserer Innenverteidiger endgültig verletzungsbedingt den Platz verlässt und wir mit Dreierkette weiterspielen, ist das Chaos defensiv perfekt. Und offensiv? Einige Ecken, einige Schüsse aus 16-20m, aber nichts richtig Gefährliches. 2-3 gute Chancen verspielen wir uns noch, weil die Kugel bei der Ballannahme zu weit vom Fuß springt und sofort beim Torhüter oder Verteidiger landet. Am Ende gewinnt Buchholz verdient mit 4:2 gegen uns. Gute Besserung noch an den Stürmer der Gastgeber, welcher sich nach einem Luftkampf um den Ball das Knie verdreht hat.

 

Nächste Woche ist Pokalspiel daheim gegen Schwarzenberg. Da die „Zweite“ bereits rausgeflogen ist, werden wir wohl auf einige Akteure zurückgreifen, um somit den angeschlagenen Spielern Regenerationszeit zu verschaffen.

 

Bis dahin. Schöne Woche.

 

Sport frei.

 

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21.08.2016

Pokalhürde übersprungen

Die 1. Runde des Kreispokals führte uns dieses Jahr zum Kreisligaaufsteiger nach Buchholz. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse des Gegners (Sieg gegen Zöblitz, Unentschieden gegen Eh‘dorf) rechnete man mit einem schwierigen Spiel.

Mit gleicher Aufstellung, wie in der Vorwoche gegen Königswalde, gingen wir in die Partie. Da wir in letzter Zeit besonders in der Anfangsviertelstunde Gegentore hinnehmen mussten, wollten wir heute von Beginn an wach sein, um nicht schon wieder einen Rückstand hinnehmen zu müssen. Dieses Vorhaben gelang gut. Von der 1. Minute an lassen wir den Ball in unseren Reihen laufen und suchen Lücken im gegnerischen Abwehrverbund. Torgefahr strahlt jedoch keine der Mannschaften aus.

Mit zunehmender Spieldauer schleicht sich bei uns Bruder „Leichtfuß“ ein. Durch einige eklatante Abwehrfehler laden wir den Gastgeber das ein oder andere Mal zum Torabschluss ein. Mal wird ein Luftloch geschlagen, schlampige Querpässe gespielt oder in der Verteidigung versucht, den Stürmer auszudribbeln. So haben wir zwar weitaus mehr Ballbesitz, das Chancenplus allerdings liegt bei Buchholz. Wir können 2 Chancen verbuchen. Einmal kommt Außenläufer Gregor Zucker hinter die Abwehr, kann dann jedoch keinen Abschluss setzen. Die 2. Chance ist ein Freistoß aus 10-20m. Der Ball allerdings zu unplatziert getreten und leichte
Beute für den Torhüter.

In der 43. Spielminute fällt dann das 1. Tor. Ein viel zu kurzer Rückpass zum Torhüter endet im Pressschlag zwischen unserem Torhüter und dem anlaufenden Stürmer. Nach kurzer Verwirrung landet der Ball auf dem Kopf unseres Torhüters und von dort vor den Füßen des Stürmers, welcher den Ball nur noch über die Linie drücken muss. So haben wir zwar mehr Ballbesitz und die bessere Spielanlage, die Tore aber macht der Gegner (auch nicht wirklich, da alle Chancen von unserer Verteidigung eingeleitet wurden).

-Halbzeit-

Nach Korrekturen in der Aufstellung ging es zurück auf dem Platz. Das Spiel unverändert: Wir haben Ballbesitz, aber keine richtigen Chancen. Zu oft fehlt die Übergabe zwischen Abwehr und Angriff. In der 62. Spielminute können wir dann den Ausgleich erzielen. Den mit Außenriss (unseren Trainer wird’s freuen) geschossenen Ball durch Kapitän Kai Morgenstern kann der Keeper noch parieren, beim Nachschuss von Julian Kunze ist er dann jedoch machtlos. 20 Minuten später dann die Vorentscheidung: Marcel Steinert tankt sich auf links auf die Grundlinie durch und läuft nach innen. Während 2 Spieler am 5-Meterraum auf den Rückpass warten, entscheidet sich unser Außenverteidiger kurz die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen und den Ball mit links ins lange Eck zu drücken. Funktioniert, 1:2 Spiel gedreht.

Nun muss Buchholz nach vorn spielen. Das eröffnet für uns natürlich Räume zum Kontern. Zuerst noch ein gefährlicher Freistoß der Gastgeber. Unser Keeper ist jedoch schnell im linken unteren Eck und klärt zur Ecke.

In der Nachspielzeit machen wir dann den Deckel drauf. Langer Pass Richtung Eckfahne. Der Torhüter kommt raus und ist als erstes am Ball. Zum Pech für ihn, kann er diesen jedoch nicht klären, sodass unser Flügelflitzer Marcus Schreiter ihm den Ball abnimmt und ins leere Tor schiebt. Kurz darauf pfeift der Schiedsrichter die Partie ab.

Nun warten wir gespannt auf Auslosung des Achtelfinales, um zu sehen, wer sich als nächstes mit unserem TSV messen darf. Der Pokalsieg wurde dann noch ausgiebig auf dem Mauersberger Dorffest gefeiert. In diesem Zusammenhang gehen Grüße an die SG Wolkenstein – Glückwunsch.

Nächste Woche kommt es dann zum „Rückspiel“, wieder in Buchholz. 2. Spieltag der Kreisliga. Der Grün-Weiße Anhang würde sich über ein ähnliches Ergebnis sicherlich freuen ;-)

Bis dahin, Sport frei.

 

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14.08.2016

Remis zum Saisonauftakt

 

Nachdem man letzte Woche den SV Neudorf erst nach Verlängerung in die Knie zwingen konnte, wartete diesen Sonntag zum Saisonauftakt mit dem FV Blau-Weiß aus Königswalde eine ähnlich schwierige Aufgabe. In der Vorsaison setzte es zwei Niederlagen (jeweils 2:1). Jetzt galt es, diese Scharten zu entfernen und endlich auch gegen den Ortsnachbarn als Sieger vom Feld zu gehen.

 

Zum Spiel: Fokussiert auf die kommenden 90 Minuten, versuchten wir das Spiel anzugehen und waren von Beginn an um Sicherheit und Ballkontrolle bemüht. Dies gelang nur teilweise. Spätestens nach dem 2. Gegentor ging der Faden erstmal verloren. Aber von vorn. 8. Spielminute: Genau das, was man verhindern wollte, passiert bereits in der Startphase. Ein Sechser des Gegners kann relativ unbedrängt auf Höhe der Mittellinie einen langen Pass auf die Außen schlagen. Dieser setzt sich im 1:1ui durch und läuft auf der Grundlinie nach Innen. Die Hereingabe ist dann nicht mehr zu verteidigen und Königswaldes Stürmer muss den Ball nur noch aus Nahdistanz über die Linie drücken.

18. Spielminute: Freistoß aus dem Halbfeld für Königswalde. Auf den längsten Spieler des Gegners geschlagen. Dieser kommt zwar nicht an den Ball, 2 Meter dahinter rauscht jedoch ein Weiterer heran und nickt zur 0:2 Führung für den Gegner ein. Ungewohnte Querschläger in der Verteidigung, mangelhaftes Stellungsspiel und inkonsequentes attackieren der Gegner in der eigenen Hälfte, führen zu einem Saisonauftakt nach Maß.

Danach versuchen wir Druck auf den Gegner aufzubauen. Dies gelingt jedoch zumeist nur über lange Bälle auf den Außen. Selten gelingt es uns, den Ball flach durch die einzelne Teile der Mannschaft laufen zu lassen. Nach ca. 30 Minuten dann die Erste ordentliche Kombination durchs Mittelfeld. Nach 3 direkten Pässen läuft Spielmacher Alexander Kunz aus abseitsverdächtiger Position allein auf den Gästetorhüter zu, scheitert jedoch denkbar knapp. In der 37. Spielminute können wir dann den Anschluss herstellen: Nachdem sich Linksaußen Gregor Zucker durchsetzen konnte, kann der Gästeverteidiger den Ball nur noch ins eigene Tor klären. Dahinter hätte Florian Winkler auch einnetzen können. 1:2. –Halbzeit-

Die 2. Halbzeit beginnt wie gewünscht. Ecke in der 50. Spielminute: Mustergültiger Kopfball durch Mario Reim in die Maschen. 2:2 und noch 40 Minuten Zeit das Spiel für Grün-Weiß zu drehen. Und was wäre das für Saisonauftakt? Nach 0:2 Niederlage noch 3:2 zu gewinnen.

Was passiert jedoch? Gruseliger Fußball auf beiden Seiten. Zeitweilig schießen wir uns die Bälle nur hoch von Abwehrreihe zu Abwehrreihe. Königswalde hat noch einen Pfostentreffer sowie eine knifflige Szene, in welcher der Schiri nicht auf den Strafstoßpunkt zeigt. Wir 2-3 Fernschüsse sowie einige Pässe in die Spitze, welche zumeist zu lang bzw. nicht zu erreichen sind. So bleibt es am Ende bei einem gerechten Unentschieden. Nach 0:2 muss man Ende mit 1 Punkt zufrieden sein. Nachdem beide Mannschaften lt. regionaler Presse zum Medaillienkreis zählen, muss man nach diesem Spiel konstatieren, dass das so wohl nur schwer zu realisieren ist. Aber es kommen noch genug Spiele, dies besser zu machen.

Nach einigen isotonischen Sportgetränken sowie kurzweiligen Gesprächen mit unseren Gästen aus Königswalde ist dann auch das Ergebnis „akzeptiert“. Immerhin: Letztes Jahr gab es in den beiden Derbys 0 Punkte – damit haben wir diese Saison schon einmal mehr ;-)

Nächste Woche geht’s nach Neu-Amerika gegen Buchholz, übernächste Woche auch. Erst Pokal, dann der 2. Spieltag der Kreisliga, da hat die Losfee wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Abzuwarten bleibt, was der Aufsteiger aus der 1. Kreisklasse so drauf hat. Die bisherigen Ergebnisse sprechen dafür, dass die beiden Spiele ziemlich schwere Aufgaben werden.

Bis dahin.

Sport frei.

ZUR SPIELINFO....

22.07.2016 19:30 Uhr TSV G/W Mildenau - VFB Annaberg 09 (0:0) 1:2

Aufstellung: Winkler - Anke, Meyer, Kunz, Lindner - Morgenstern, Siebert - Kunze, Köhler, Zucker - Winkler

Auswechslungen:
28 min. Bauer für Lindner
46 min. Reuther für Anke
75 min. Weber für Bauer

Tore:
1:0 53 min. Luca Reuther

 

Während sich im Laufe der 1. Halbzeit beide Torhüter mehrmals auszeichnen konnten und im 1:1 Sieger blieben, setzte es in Halbzeit 2 dann auch Tore.

Zuerst konnten wir durch Luca Reuther in der 53. Spielminute in Führung gehen, mussten dann allerdings zusehends dem laufintensiven Spiel Tribut zollen und noch 2 Gegentore hinnehmen. In der Schlussphase konnte Torhüter Max Winkler abermals einen Elfmeter parieren.

Eine sehr intensive "Trainingseinheit", nach welcher man auch mit Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen konnte.

16.07.2016 14:00 Uhr TSV 1864 Schlettau - TSV G/W Mildenau (1:3) 2:6

 

Aufstellung:

Winkler - Morgenstern, Reim, Meyer, Steinert - Köhler, Siebert - Kunze, Kunz, Lindner - Winkler

 

Wechselspieler:

Michael Vogel

Christian Meyer

 

 

Tore:

0:1 14 min. Florian Winkler

1:2 24 min. Alexander Kunz

1:3 30 min. Julian Kunze

1:4 50 min. Alexander Kunz

1:5 54 min. Mario Reim

2:6 66 min. Marco Siebert

Nachdem der TSV bereits in der Vorwoche mit den Vorbereitungen für die neue Saison begonnen hat, nun auch hier einige Worte zur bevorstehenden Saison. Bereits morgen startet die 1. Männermannschaft mit den Vorbereitungsspielen. Dazu reist man nach Schlettau, um 14:00 Uhr auf einen der besten Sportplätze des Kreises gegen den dort ansässigen TSV die Saison 2016/17 einzuläuten. Eine Saison in welcher es darum geht, die gezeigten Leistungen der Vorsaison zu bestätigen und somit am Ende der Saison abermals auf dem Podium zu stehen.

 

 

Teams:

1. Männermannschaft in der Sparkassen-Kreisliga Staffel Ost

2. Männermannschaft als SpG mit der SG Mauersberg in der 2. Kreisklasse Staffel Ost

 

Zugänge:

Alexander Kunz (BSV Eintracht Zschopautal)

Luca Reuther (eigener Nachwuchs)

Gregor Zucker (eigener Nachwuchs)

 

Testspiele:

16.07. 14:00 Uhr               Schlettau (A)

24.07. 15:00 Uhr               in Planung

31.07. 15:00 Uhr               Grünstädtel (A)

 

07.08.2016 Pokalspiele (voraussichtlich beide in Mauersberg):

13:00 Uhr            SpG Mauersberg / Mildenau 2 – SG Auerbach / Hormersdorf

15:00 Uhr            TSV G/W Mildenau – SV Neudorf

 

14.08.016 1.Punktspiel (voraussichtlich in Mildenau):

15:00 Uhr            TSV G/W Mildenau – FV Blau-Weiß Königswalde

 

Nachwuchsteams:

A-Jugend

C-Jugend (3 Gastspieler in Großrückerswalde)

D-Jugend

E-Jugend

F1-Jugend

F2-Jugend

Bambinis

-  

Mission completed!!!

Ein riesiges Dankeschön an alle, die unsere "Mission Rasenplatz" finanziell unterstützt haben und/oder sich endlos-viele Stunden auf und neben dem Mildenauer Sportplatz aufgrund von unzähligen Arbeitseinsätzen rumgetrieben haben!!!!


Torschützen

Kreisliga

Marco Siebert   5
Alexander Kunz   4
Kai Morgenstern   3
Enrico Köhler   3
Felix Meyer   2
Julian Kunze   2
Gregor Zucker   2
Tobias Ziegler   2
Mario Reim   2
Florian Winkler   1
Marcel Steinert   1
Eigentor Königswalde   1
Sebastian Östreich  -2

Pokal

Alexander Kunz    3
Enrico Köhler    2
Mario Reim    2
Marcus Schreiter    2
Julian Kunze    1
Gregor Zucker    1
Marco Siebert    1
Marcel Steinert   +-1

Freundschaftsspiele

Alexander Kunz   2
Florian Winkler   1
Julian Kunze   1
Marco Siebert   1
Mario Reim   1
Luca Reuther   1

Gelbe Karten

Liga

 

Kai Morgenstern   5
Marco Siebert   3
Sebastian Östreich   2
Enrico Köhler   2
Felix Meyer   2
Hendrik Anke   1
Julian Kunze   1
Marcus Lindner   1
Alexander Kunz   1
Marko Lötsch   1

Pokal

Julian Kunze   2
Ronny Thiele   1

Gelb-Rote Karten

Liga

Felix Meyer    

  1

Pokal

 

Kai Morgenstern   1
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